Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Fröndenberg: Fünf Handlungsfelder für den demografischen Wandel

Auch für Fröndenberg stellt der demografische Wandel eine Herausforderung dar. Um diesem zu begegnen identifizierte der Haupausschuss fünf Handlungsfelder, in die unter anderem auch die ansässigen Unternehmen einbezogen werden sollen. (22.05.2014)
In der letzten Sitzung des Hauptausschusses wurden die Zwischenergebnisse aus bisherigen Sitzungen des interfraktionellen Arbeitskreises „Demografischer Wandel“ vorgestellt. Neben Mitarbeitern der Stadtverwaltung gehören auch Vertreter der fünf Rats-Fraktionen und der Bürgermeister dem Arbeitskreis an.
Ziel des Arbeitskreises ist die Entwicklung eines Handlungskonzepts mit konkreten Handlungsempfehlungen, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Zu den bisherigen Ergebnissen gehören fünf Handlungsfelder, die angegangen werden sollen: Bildung, Grundversorgung (Mobilität, technische und soziale Infrastruktur), Wohnen, Sport und Freizeit sowie Wirtschaft.

Zwar seien die Schülerzahlen in Fröndenberg rückläufig, dennoch soll aber die Qualität der Bildung an den Schulen erhalten bleiben und alle Schulabschlussarten möglich bleiben. Lehrkräfte, Eltern und Schüler sollen über ein neues Expertenforum „Bildung“  in den Diskussionsprozess mit einbezogen werden.

Neben der Erhaltung und Stärkung des Bürgerbusses, soll im Bereich der Grundversorgung der Bedarf an Pflege- und Betreuungsangeboten, Kinderbetreuung und Angeboten für Jugendliche ermittelt werden.

Zum Thema Wohnen ist eine Befragung  aller über 50-jährigen Bürgerinnen und Bürger Fröndenbergs geplant, um herauszufinden wie diese gerne im Alter wohnen möchten.

Im Handlungsfeld Wirtschaft soll einerseits die Quote der Ausbildungsplätze erhöht und stärkere Anreize für Unternehmen, sich in Fröndenberg anzusiedeln, gesetzt werden. Andererseits sollen sich die Unternehmen selbst um eine Arbeitszeitgestaltung bemühen, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Die Verwaltung plant eine Informationsveranstaltung, um Fröndenberger Unternehmen über die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Fachkräftemangel zu informieren.

Nach dem einstimmigen Beschluss im Hauptausschuss sollen bis zum Herbst die Kosten und Ressourcen der einzelnen Bereiche veranschlagt werden. Danach kann der Hauptausschuss die Prioritäten festlegen.

Quellen:
Recherche auf www.derwesten.de, 22.05.2014
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