Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Leverkusen: Präventionsprogramm gegen Kinderarmut

Kinderarmut gefährdet die Teilhabe- und Bildungschancen der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Um dies zu verhindern, stellt der Landesverband Rheinland (LVR) der Stadt Leverkusen über einen Zeitraum von drei Jahren Mittel in Höhe von 48.000 Euro bereit. (11.09.2013)
Mit dem Programm „Teilhabe ermöglichen – Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut“ unterstützt die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut seit 2000 die Jugendämter im Rheinland beim Auf- und Ausbau kommunaler Netzwerke. Die Einrichtung von Koordinationsstellen beim örtlichen Jugendamt steht dabei im Mittelpunkt des Programms. Ziel ist die bessere Abstimmung und Vernetzung der ortsansässigen Akteure und ihrer vorhandenen Präventionsmaßnahmen.

In Leverkusen soll nun unter der Verantwortung des Jugendamtes die Entwicklung und Umsetzung eines kommunalen Konzeptes und der Aufbau eines stadtweiten Netzwerkes gegen Kinderarmut umgesetzt werden. In 13 Sozialraumgemeinschaften sind bereits Vernetzungsstrukturen vorhanden. Diese sollen nun im Rahmen des Projektes weiter entwickelt werden. Zur nachhaltigen Bekämpfung der Kinderarmut und ihrer Folgen sollen auch die bereits bestehenden Steuerungs- und Koordinierungsstrukturen im städtischen Jugendamt weiter  ausgebaut werden. Ein weiteres wichtiges Ziel des Projektes ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Problematiken der Kinderarmut.

Die drei wichtigsten Handlungsbereiche des Förderprogramms umfassen die finanzielle Förderung der Jugendämter, Beratungs-, Fortbildungs- und Vernetzungsleistungen der LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut und die Begleitung und Dokumentation durch ein wissenschaftliches Institut.

Da die örtlichen Jugendämter beim Aufbau von Netzwerken und nachhaltigen Strukturen unterstützt werden sollen fördert der LVR  kommunale Netzwerke und kooperiert mit anderen Präventionsprogrammen wie beispielsweise „Kein Kind zurücklassen“ und „Frühe Hilfen“.

Bereits 28 Kommunen profitieren von dem Förderprogramm, dazu gehören seit 2011 der Kreis Euskirchen sowie die Städte Aachen, Stolberg, Düren, Hilden, Bergisch Gladbach, Hückelhoven, Kempen, Kerpen, Monheim am Rhein und Mülheim an der Ruhr. Seit August 2012  sind auch Velbert, der Rheinisch-Bergische Kreis und die Städte Essen, Eschweiler, Hürth, Emmerich, Heiligenhaus, Dinslaken, Pulheim, Remscheid, Neuss und Kevelaer gefördert. 2013 kommen neben Leverkusen auch Mettmann, Brühl, Kamp-Lintfort, Leverkusen und Gummersbach hinzu.

Quellen:
Pressemeldung der Stadt Leverkusen, 11.09.2013
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