Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Mönchengladbach: Projekt „Bespielbare Stadt“

Das Projekt „Bespielbare Stadt“ wurde im Stadtteil Rheydt vor dem Hintergrund ins Leben gerufen, dass Kinder durch dichte Bebauung der Innenstadt kaum Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten haben. Aus diesem Grund sollen sie nun am Planungsprozess beteiligt werden. (12.08.2013)
Im Stadtteil Rheydt nehmen Leerstände stetig zu und es fehlt an Grün- und Bewegungsräumen, Freizeitangeboten sowie Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten. Raum für freies Spielen und Bewegen von Kindern und Jugendlichen ist wenig vorhanden. Um dem entgegen zu wirken, sollen in verschiedenen Bereichen der Innenstadt Verschönerungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Zentraler Bestandteil hierbei ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in allen Planungsschritten. In der Phase der Bestandsaufnahme sollten die Kinder zunächst Aussagen über ihre Aufenthalts- und Freizeiträume, Schulwege und Freizeitwege und ihren (Freizeit-) Interessen machen. Außerdem sollten sie ihre Lieblings- und Konfliktorte sowie ihre informellen Treffpunkte in der Stadt identifizieren und Ideen für Veränderungen entwickeln.

Sie hatten außerdem die Gelegenheit Erwachsene zu befragen  und selbst Fragebögen auszufüllen. Neben der Kinder sind auch Personen, die alltäglich mit Kindern arbeiten in den Planungsprozess eingebunden: sie erarbeiteten auf einer Trägerkonferenz eine ebenso wichtige Grundlage zur Entwicklung des Stadtteils.

In der darauf folgenden konzeptionellen Phase wurden die Kinder- und Jugendlichen in die Entwicklung konkreter Gestaltungsmöglichkeiten einbezogen, indem sie innovative Ansätze für die Gestaltung freier Flächen ausarbeiteten.

Ziel des Projektes ist es einerseits grundsätzliche Empfehlungen zum Umgang von Bedürfnissen von Kindern im gesamten öffentlichen Raum zu gegeben und andererseits konkrete Spielprojekte  im Innenstadtbereich zur Umsetzung vorzuschlagen.

„Bespielbare Stadt“ ist eine integrierte Planung mit langfristiger Ausrichtung und Wirkung. Das Konzept wird mit Mitteln des Programms „Soziale Stadt Rheydt“ finanziert und durch das Dortmunder Planungsbüro „Stadt-Kinder“ umgesetzt.

Quellen:
Pressemeldung der Stadt Mönchengladbach, 12.08.2013
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