Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Herne: Bericht „Familienbildung in Herner Familienzentren“

Der Bericht „Familienbildung in Herner Familienzentren“ ist erschienen. Er bilanziert, wie die Familienzentren und der Fachbereich-Kinder-Jugend-Familie Angebote der Familienbildung im Rahmen des Projektes „Lernen vor Ort“ erweitert und vertieft haben. (05.08.2013)
Der Bericht zeigt, dass die 17 Familienzentren im Zeitraum von 2009 bis 2012 ein vielfältiges Programm für Eltern, Großeltern und Kinder geschaffen haben. Darüber hinaus haben der Fachbereich Kinder-Jugend-Familie und Mitarbeiterinnen des Projektes „Lernen vor Ort“ ein starkes Netzwerk entwickelt, das den Austausch und die Unterstützung aller am Bildungsmanagement beteiligten Partner der Stadt untereinander beleben und die familienorientierte Arbeit der Familienzentren weiter ausbauen und sinnvoll vernetzten soll. Ziel ist ein auf Dauer angelegtes Bildungs- und Netzwerkmanagement, das auf die Bedarfe der Familien abgestimmt ist.

Das Netzwerk der Familienbildung aus städtischen Einrichtungen und freien Trägern wird durch ein kommunales Bildungsbüro gesteuert und in dem trägerübergreifenden „Arbeitskreis Familienbildung“ institutionalisiert. Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören die Vernetzung der Bildungsakteure, Erfassung der Anbieter und Angebote von Familienbildung für Familien mit Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren und die Ermittlung von Bedarfen sowie der bedarfsgerechte Auf- und Ausbau einer flächendeckenden Familienbildungsstruktur und die Verbesserung der Qualität und Transparenz.

Dadurch wird die Idee der Entwicklung eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses gefördert, denn Familienbildung soll Angebote für Familien in ihren unterschiedlichen Lebensphasen entwickeln, sodass es eine institutionelle Begleitung im Lebenszyklus gibt. Insbesondere niedrigschwellige Hilfen zur Bewältigung der komplexen und verantwortungsvollen Umsetzung des Erziehungsauftrags haben eine zentrale Funktion.

Zu den Schlussfolgerungen des Berichts gehört, dass die Herner Familienzentren in ihrer Gesamtheit ein umfangreiches und breit gefächertes Angebot für Familien bieten. Der Schwerpunkt ihrer Angebote liegt im Bereich der Begegnung, daher sind Familienzentren vornehmlich ein Ort, an dem sich Familien austauschen können. Dies ist ein in familienbildnerischen Zusammenhängen neuer Handlungsbereich, der in Zukunft eine höhere Beachtung finden sollte.

Die Besonderheit der 17 Herner Familienzentren liegt darin, dass sie in Hinblick auf die Familienbildung keinem starren Konzept, sondern dem „Konzept der Vielfalt“ folgen: Die Angebote reichen von Angeboten für Alleinerziehenden, über Gesprächskreise nur für Väter bis hin zu lockeren Elterntreffs einmal im Monat. Momentan gibt es neun dieser Gesprächskreise in Herne, dessen Ausbau laut der Elternbefragung von den Eltern erwünscht ist.

Zur Verbesserung der Passgenauigkeit von Angeboten, soll nun ein Projekt „Familienbildung in Grundschulen“ konzipiert werden, um Eltern von Grundschulkindern zu bedienen.

Quellen:
Recherche auf www.herne.de , 05.08.2013
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