Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Kreis Heinsberg: „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Der Kreis Heinsberg nimmt an der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ teil, welche die Chancen von Schulabgängern verbessern will. Spätestens 2014 soll das Vorhaben in allen Kommunen landesweit eingeführt sein. (17.07.2013)
Zur Förderung eines reibungslosen Übergangs zwischen Schule und Beruf sowie der Verbesserung der Chancen von Schulabgängern hat die Landesregierung die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein neues Übergangssystem, welches die individuelle Potenzialanalyse und Förderung jedes einzelnen Jugendlichen in den Vordergrund stellt. Schrittweise sollen alle Schülerinnen und Schüler der allgemein-bildenden Schulen ab der 8. Klasse, egal ob an Förderschule oder Gymnasium, eine systematische Berufs- und Studienorientierung erhalten. Dazu gehören gezielte Berufserkundungen in Betrieben oder bei Bildungsträgern, mit denen die Jugendlichen ihre Fähigkeiten in der Praxis überprüfen können, und eine realistische Anschlussvereinbarung am Ende der Schulzeit.

Bereits 24.000 Achtklässler in Aachen, Bielefeld, Borken, Dortmund, Mülheim, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Kreis Siegen-Wittgenstein erhalten im laufenden Schuljahr 2012/13 eine stärken- und handlungsorientierte Analyse ihrer Potenziale zur Verbesserung ihrer Berufsorientierung. Nun nimmt auch der Kreis Heinsberg an der Initiative teil. Zur Verbesserung der Chancen von Schulabgängern wird die Kreisverwaltung in Zukunft die systematische Berufs- und Studienorientierung für Schüler ab der 8. Klasse koordinieren.

„Mit der heutigen Vereinbarung schlägt der Kreis Heinsberg konsequent den Weg hin zu einem echten System des Übergangs von der Schule in den Beruf ein“, erklärte der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, Dr. Wilhelm Schäffer, bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung zum Start von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ am 10. Juli 2013. „Die Landesregierung und ihre Partner im Ausbildungskonsens sehen das neue Übergangssystem als wesentlichen Baustein für die Sicherung eines qualifizierten Fachkräftenachwuchses an. Sie wird den Kreis Heinsberg auf diesem Weg intensiv und verlässlich unterstützen, so dass alle Jugendlichen dort eine echte Chance auf Ausbildung und Qualifizierung erhalten“, sagte Dr. Schäffer zu.

Die Landesregierung fördert die kommunale Koordinierung des Übergangssystems bei allen beteiligten Kommunen aus Mitteln des europäischen Sozialfonds. Spätestens 2014 soll das Vorhaben in allen Kommunen landesweit eingeführt sein.

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vom 10.07.2013 sowie Pressemitteilung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 05.06.2013.
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