Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Mülheim: Jugendliche besuchen Senioren im Stadtteil

Die Gesamtschule Saarn fördert in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen den Austausch zwischen Jung und Alt. Durch gemeinsame Aktionen zwischen Jugendlichen und Senioren sollen die Generationenbeziehungen gestärkt werden. (15.07.2013)
In Kooperation mit „Pflege zu Hause Behmenburg“, dem Pflegedienst HK & S Jahnke, dem Netzwerk der Generationen, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Saarner Familienforum setzt sich die Gesamtschule Saarn für einen Dialog zwischen Jugendlichen und Senioren ein.

Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Saarn besuchen regelmäßig Senioren in ihrem Stadtteil, um mit ihnen gemeinsam aktiv zu sein. Zu den gemeinsamen Aktionen gehören zum Beispiel Spiele spielen, Vorlesen, Spazieren, Musizieren, Kochen, Backen und Basteln. Zudem sind gemeinsame Veranstaltungen und Feste ein wichtiger Bestandteil des Projektes.

Die gemeinsamen Aktivitäten sollen den Austausch zwischen Jugendlichen und Senioren fördern. Durch diese Begegnungen soll beiden Gruppen ein Einblick in die jeweils andere Lebenswelt gewährt werden mit dem Ziel, sich durch Fragen und altersspezifischen Erfahrungsaustausch auf ungezwungene Art und Weise anzunähern und ein größeres Verständnis füreinander zu schaffen.

Die Schulsozialarbeit stellt das Projekt in den Jahrgangsstufen vor. Im Anschluss daran haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich freiwillig für eine Teilnahme zu melden, woraufhin sie in der obligatorischen Veranstaltung „Besonderheiten im Umgang mit alten Menschen“ auf die Besuche vorbereitet werden.

Während der Teilnahme wird sowohl den Schülerinnen und Schülern als auch den Senioren ein Ansprechpartner zur Seite gestellt. Er initiiert und begleitet den Besuch. Um Unsicherheiten im Umgang miteinander vorzubeugen, nehmen alle Schülerinnen und Schüler an regelmäßigen Treffen teil, um Erfahrungen auszutauschen, Erlebtes zu reflektieren, offene Fragen oder Unsicherheiten zu klären und um Organisations- und Terminabsprachen zu gewährleisten. Die Schülerinnen und Schüler werden während ihres Engagements durchgehend pädagogisch betreut und begleitet. Die Besuche sollen mindestens ein Jahr lang regelmäßig durchgeführt und bewusst gestaltet werden.

Quellen:
Pressemeldung der Stadt Mülheim, 15.07.2013
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