Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Bad Salzuflen: Inklusives Familienzentrum

In Bad Salzuflen entsteht ein inklusives Familienzentrum, in dem sich Kinder mit und ohne Behinderung vorurteilsfrei begegnen können und gemeinsam gefördert werden. (13.05.2013)
Mit dem Ziel, Kinder verschiedener Herkunft sowie unterschiedlicher Neigungen und Fähigkeiten zusammen zu bringen und damit auch die Voraussetzung zu schaffen, dass sie als Erwachsene Verschiedenheit akzeptieren und schätzen können, entsteht in Bad Salzuflen-Schötmar ein inklusives Familienzentrum.

Das Modellprojekt in Schötmar basiert dabei auf vier Säulen: einem Fachdienst für Beratung und Therapie, interdisziplinären Entwicklungsgesprächen zur Abstimmung der Unterstützungsangebote für Kinder und Eltern, der Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Stiftung Eben-Ezer sowie der Kooperation mit der Grundschule Wasserfuhr und der örtlichen evangelisch-reformierten Kirchengemeinde. Ziel ist es, die Förderangebote so weit wie möglich in den Alltag des Familienzentrums zu integrieren und Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu fördern. Dabei ist vor allem die Kooperation mit der Grundschule ein wichtiger Baustein des Projektes.

Anfang Mai hat sich auch Familienministerin Ute Schäfer ein Bild von den Baufortschritten des inklusiven Familienzentrums gemacht. Die Ministerin hat das Projekt von Beginn an begleitet. "Kinder mit und ohne Behinderung können sich hier in Schötmar vorurteilsfrei begegnen. […] Das ist gelebte Inklusion wie sie die UN-Behindertenrechtskonvention erwartet und wie wir sie in Nordrhein-Westfalen landesweit umsetzen wollen. […] Zukunftsweisende Projekte wie das inklusive Familienzentrum Schötmar bringen uns Tag für Tag ein Stück weiter auf dem Weg zu einer 'Gesellschaft für alle', in der Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammenleben können“, erklärte Schäfer anlässlich eines Pressegesprächs zur Vorstellung des Modellprojektes "Inklusives Familienzentrum Schötmar“.

In Nordrhein-Westfalen besuchen mittlerweile mehr als 15.000 Kinder mit Behinderung eine der insgesamt rund 3.800 integrativen Kitas und Familienzentren. Im Kreis Lippe arbeiten 72 Kitas als Familienzentrum, davon neun in Bad Salzuflen. Insgesamt wurden dem Kreis Lippe seit Förderbeginn rund 2,9 Millionen Euro für Familienzentren vom Land zur Verfügung gestellt, davon der Stadt Bad Salzuflen 434.000 Euro.

Quellen:
Pressemitteilung MFKJKS Nordrhein-Westfalen, 03.05.2013
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