Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Dinslaken: Stadt beabsichtigt Qualitätsoffensive in Kitas

In Dinslaken soll eine stärkere frühkindliche Bildung durch mehr individuelle Förderung in den Kitas verankert werden. Diese sollen mit der Zeit zu sogenannten „Early-Excellence-Centres“ werden. (06.02.2013)
Im Rahmen einer „Qualitätsoffensive“ in den kommunalen Kitas, setzt sich die Stadt Dinslaken gegenwärtig mit Konzepten für eine stärkere frühkindliche Bildung durch mehr individuelle Förderung auseinander. Ein international anerkanntes Qualitätskonzept, das auch in Deutschland immer mehr Anklang findet und auch in Dinslaken beabsichtigt wird, ist das sogenannte „Early-Excellence-Konzept“.

Im Mittelpunkt, des in England entwickelten Konzepts, stehen dabei die kindlichen Bildungsprozesse als individuelle Leistungen des Kindes, welche zu erkennen und zu fördern gelten. Zentral ist hierbei die Einbeziehung der Eltern: Eltern und Erzieher/-innen gehen eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft ein, in der die Eltern gleichberechtigt mitarbeiten. Verknüpft wird dies mit Bildungs- und Beratungsangeboten.

Auch in Dinslaken sollen die Einrichtungen mit der Zeit zu sogenannten „Early-Excellence-Centres“ (EEC) werden. Auch hier soll die Arbeit mit jedem Kind individuell ausgerichtet werden. Dem Fördern von Talenten und Interessen sowie der altersgemäßen Selbstbestimmung wird hierbei der höchste Wert beigemessen. Dieses Leitbild hat zur Folge, dass vorhandene Struktur in Kitas neu geordnet werden müssten. Vorhandene Gruppen würden beispielsweise aufgelöst und „offene Räume“ geschaffen. An die Stelle von Gruppenräumen treten solche für Rollenspiele, Bauen, Basteln, Forschen, Musik und dergleichen. Die Kinder können diese Themenräume entsprechend ihrer Entwicklung aus eigenem Antrieb heraus aufsuchen. Sie verbringen ihren Kita-Alltag nicht mehr in festen Gruppen, sondern können sich selbstbestimmt in der Einrichtung bewegen. Für jüngere oder vorsichtigere Kinder werden „Nestgruppen“ vorgehalten. Eine weitere Besonderheit: Teammitglieder in einem solchen EEC übernehmen Verantwortung für jedes Kind, das Kontakt zu ihnen hat. Gespräche mit den Eltern drehen sich schwerpunktmäßig um das Können, die Wünsche und die Wissbegierde ihrer Kinder.

Das Vorhaben der Stadt stößt in den kommunalen Kitas auf großes Interesse. Um das anspruchsvolle Konzept umzusetzen, werden einige Leiterinnen städtischer Kindertageseinrichtungen noch in diesem Jahr geschult, um so ihr Personal bei der Umsetzung des Konzeptes anleiten und unterstützen zu können. Das gesamt Projekt soll mittelfristig stadtweit umgesetzt werden.

Quellen:
Online-Recherche auf www.dinslaken.de und www.early-excellence.de, 06.02.2013
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