Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Warendorf: Jugendbefragung deckt Handlungsbedarfe auf

In Warendorf ging man den Eindrücken der Jugendlichen zum Thema Gewalt nach und entwickelte eine Jugendbefragung, um die Alltags- und Lebenssituation von Jugendlichen zu hinterfragen. (04.04.2012)
Beim ersten Warendorfer Jugendforum im Februar 2010 wurde von den rund 350 beteiligten Jugendlichen geäußert, dass Gewalt unter den Jugendlichen auch in Warendorf möglicherweise ein Problem sein könnte. Um diesen Eindruck genauer zu hinterfragen und mehr über die Lebenssituationen von Jugendlichen zu erfahren, entwickelten die Polizei und das Jugendamt eine umfassende Jugendbefragung. Insgesamt 700 Schüler aller weiterführenden Schulen in Warendorf beteiligten sich Ende 2010 an dieser Umfrage.

Bei der Umfrage gaben die Jugendlichen unter anderem an, dass sie nicht genau zu wissen, an wen bzw. welche Stelle sie sich bei Problemen und Schwierigkeiten wenden können. Neben dieser Erkenntnis kristallisierten sich drei weitere Handlungsschwerpunkte heraus: Alkohol- und Drogenkonsum, Gewalt und Diskriminierung.

Als erstes Ergebnis der Umfrage entstand die sogenannte „Sorg(en)los Card“. Auf der handlichen Karte sind die Kontaktdaten des Allgemeinen Sozialen Dienstes des Kreises Warendorf, sowie die „Nummer gegen Kummer“ des Deutschen Kinderschutzbunds zu finden. Konzipiert wurde diese Idee in der Kooperation des Kreises Warendorf (Jugendpflege), der Stadt Warendorf (Jugendpflege), dem Verein für Freizeitservice Jugendarbeit e.V. (VFJ e.V.) und dem Jugendtreff @ttic der Evangelischen Kirchengemeinde Warendorf. Auch die Warendorfer Jugendlichen waren bei der Umsetzung beteiligt. Ergänzt wird das Angebot der „Sorg(en)los Card“ durch eine Homepage mit weiterführenden Informationen.

Das zukünftige Ziel aller Beteiligten ist es nun mit gezielten Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen auch die anderen Schwerpunkte anzugehen und auch diejenigen zu erreichen, bei denen die bisherigen Präventionsmaßnahmen noch nicht angekommen sind.

Quellen:
Online-Recherche auf www.wn.de, 04.04.2012
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