Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Siegburg: Neues Modell der "Frühen Hilfe"

Der Jugenhilfeausschuss hat ein auf zwei Säulen basierendes Modell der frühen Hilfen beschlossen. (09.06.2011)
Die Umsetzung des Modells soll durch die Einbindung vieler Akteure gesichert werden: Hebammen, Ärzte, Kinderärzte, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren u.v.a sollen gemeinsam unter der Organisation des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Kreisstadt ein dichtes Netzwerk bilden. Der erste Baustein orientiert sich an einem Modell, das an der Universität Heidelberg entwickelt worden ist. Hier erhalten bereits werdende Mütter, die besonderen Belastungen oder Risiken ausgesetzt sind oder sein könnten Gelegenheit, durch Familienhebammen unterstützt zu werden. Die Hebammen kennen die Hilfesysteme und können bei Bedarf zusätzliche Unterstützung organisieren, die auch nach der Geburt fortgesetzt wird. Der Zugang soll einfach und kostenfrei erfolgen. Das heißt, es sind keine Anträge oder Bewilligungsverfahren nötig.

Der zweite Baustein hat schwerpunktmäßig Mütter mit Kindern in belasteten Situationen im Blick. Dies sind häufig Alleinerziehende, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Die Lebenssituation der Mütter lässt sich meist nicht unmittelbar verändern. Aber sie können gestärkt und in die Lage versetzt werden, mit der Situation besser umzugehen. Dies geschieht durch spezielle Kurse, deren Wirksamkeit ebenfalls wissenschaftlich belegt ist. Geht es am Ende den Müttern besser, profitieren naturgemäß auch die Kinder davon.

Neben den zwei Säulen soll Müttern mit nichtdeutschem Sprach- oder Kulturhintergrund der Zugang zu frühen Hilfen erleichtert werden.

Quellen:
Newsletter der Stadt Siegburg, 09.06.2011
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