Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Vernetzung|PROJEKTSTECKBRIEF

Kommunale Integrationszentren

Die Kommunale Integrationszentren sind Einrichtungen von Kommunen und Kreisen, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen. Sie sollen für ein besseres Gelingen von Integration vor Ort und auf Landesebene sorgen. Derzeit gibt es 47 Standorte in NRW.

 

Ziele

Die Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen sollen für ein besseres Gelingen von Integration vor Ort und auf Landesebene sorgen. Sie sollen zu einer verbesserten Transparenz und Vernetzung beitragen sowie zu einer Verstetigung vorhandener erfolgreicher Angebote der Integrationsarbeit. Dies kann nur in enger Kooperation mit den Akteuren vor Ort und auf Landesebene gelingen.

Die Arbeit der Kommunalen Integrationszentren (KI) baut auf den Erfahrungen der ehemaligen Regionalen Arbeitsstellen für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien (RAA) im Bildungsbereich und dem Erfahrungswissen des Landesprogramms „KOMM-IN NRW“ auf, welches vom Kompetenzzentrum für Integration bei der Bezirksregierung Arnsberg gestaltet und begleitet wurde. Durch die Zusammenführung der beiden Strategien „Integration durch Bildung“ und „Integration als Querschnittsaufgabe“ ergänzen die Kommunalen Integrationszentren die kommunalen Aktivitäten in den Bereichen Bildung und Integration.

 

Inhalt

Die Kommunalen Integrationszentren werden vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, konkret vom Schulministerium (MSW) und dem Integrationsministerium (MAIS). Der Aufgabenbereich der Kommunalen Integrationszentren umfasst die übergeordneten Handlungsfelder „Querschnitt Integration“ sowie „Integration durch Bildung“.

Zwischenzeitlich haben bereits 47 Kreise und Kreisfreie Städte das Angebot des Landes in Anspruch genommen und ein Kommunales Integrationszentrum eingerichtet. Zwei Standorte befinden sich in der Startphase. Für diese Einrichtungen trägt das Land jeweils die Personalkosten für zwei Lehrkräfte, zwei sozialpädagogische bzw. sozialwissenschaftliche Fachkräfte, eine Verwaltungskraft sowie eine halbe Stelle für technisch-organisatorische Verwaltungsaufgaben vor Ort.

Der Auf- und Ausbau des neuen Verbundes wird unterstützt durch die „Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren“ (LaKI). Als neu eingerichtetes Dezernat 37 ist die LaKI seit Mitte 2013 organisatorisch bei der Bezirksregierung Arnsberg angebunden und am Standort Dortmund tätig.

 

Zentrale Elemente

Im Handlungsfeld Integration als Querschnittsaufgabe können die Kommunalen Integrationszentren grundsätzlich alle gesellschaftlich relevanten Felder als Schwerpunktthema bearbeiten, z.B. die Bereiche Arbeit, Sport, Gesundheit, Wirtschaft oder Kultur. Immer geht es dabei auch um die Öffnung der Regeldienste für die Gestaltung gesellschaftlicher Vielfalt.

Im Bereich Integration durch Bildung engagieren sich die Kommunalen Integrationszentren entlang der Bildungskette in den Schwerpunktfeldern Frühe Bildung, Interkulturelle Schulentwicklung/durchgängige sprachliche Bildung und im Übergang von der Schule in den Beruf.

Die konkrete inhaltliche Schwerpunktsetzung geschieht in den Kreisen bzw. kreisfreien Städten, in Abstimmung mit den fördernden Ministerien. Die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums kann so am ganz konkreten Bedarf vor Ort ausgerichtet werden.

 

Auftraggeber

Ministerium für Arbeit, Integration
und Soziales des Landes
Nordrhein-Westfalen
40190 Düsseldorf

Tel.: 0211 8618-50
Fax: 0211 86185-4444
E-Mail: info(at)mais.nrw.de

Ministerium für Schule und Weiterbildung
des Landes Nordrhein-Westfalen
40190 Düsseldorf

Tel.: 0211 5867-40
Fax: 0211 5867-3220
E-Mail: poststelle(at)msw.nrw.de

 

Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI)

Bezirksregierung Arnsberg, Dez. 37Landesweite KoordinierungsstelleKommunale Integrationszentren (LaKI)Ruhrallee 1 -344139 DortmundTel.: 02931 825215Fax:  02931 825230E-Mail: laki(at)bra.nrw.de

 

Leistungen der Landesweiten Koordinierungsstelle

Die Landesweite Koordinierungsstelle LaKI sichert für die lokalen Kommunalen Integrationszentren in NRW den Erfahrungsaustausch. Inhaltlich wirkt die LaKI auf die kontinuierliche Weiterentwicklung in den Arbeitsfeldern „Bildung“ und „Integration“ hin und unterstützt die Fachkräfte des Verbundes durch gemeinsame Konzeptentwicklung und bedarfsgerechte Qualifizierungs- und Professionalisierungsangebote.

Des Weiteren ist die LaKI für das Controlling und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Durch den Austausch und die Zusammenarbeit wird jedes einzelne KI unterstützt und gestärkt.


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