Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Vernetzung|PROJEKTSTECKBRIEF

Gesundheitliche Chancengleichheit

Gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland verbessern und die Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten unterstützen – das sind die Leitziele des bundesweiten Kooperationsverbundes „Gesundheitliche Chancengleichheit“. Dem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiierten Verbund gehören über 50 Organisationen an.

 

Ziele

Schwerpunktthemen des Verbundes sind Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen, bei Arbeitslosen, bei Älteren und im Quartier.

Die allgemeinen Ziele des Kooperationsverbundes sind die Transparenz im Handlungsfeld der Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Zielgruppen zu erhöhen, die Qualität der Maßnahmen zu  verbessern und die ressort- sowie fachübergreifende Zusammenarbeit der Akteure zu stärken.

 

Inhalt

Zu diesem Zweck wurde im Rahmen des Kooperationsverbundes die Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de entwickelt. Neben der umfangreichsten Datenbank zu Angeboten und Maßnahmen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderungen und Informationen zum jährlich stattfindenden Kongress „Armut und Gesundheit“ finden sich hier laufend aktuelle Artikel, Interviews, Veranstaltungsberichte, Fachbeiträge, Videos sowie Termine und weitere (Forschungs-)Materialien rund um das Thema „Gesundheitliche Chancengleichheit“. Für die Entwicklung und Umsetzung von kommunalen Strategien zur Verbesserung der Gesundheitschancen wurden moderne Online-Instrumente im Rahmen eines Sozialen Netzwerkes entwickelt, die den Fachaustausch, die Vernetzung und ein laufendes Wissensmanagement auf der Plattform ermöglichen.

Die zentrale Aktivität des Kooperationsverbundes seit 2011 ist der kommunale Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle!“. Hier tauschen sich Kommunen und weitere Akteure über integrierte kommunale Strategien für ein gesundes Aufwachsen aus. Dieser Prozess baut auf den Erfahrungen guter Praxis auf, er wird unter anderem von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Gesunde-Städte-Netzwerk unterstützt. Der Online-Austausch zum kommunalen Partnerprozess findet auf dem Portal www.inforo-online.de statt.

 

Zentrale Elemente

Zentrale Elemente des Kooperationsverbundes sind:
  • Einsatz für den Transfer guter Praxis („Good Practice“) der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten,
  • Know-how zu guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten sammeln und entwickeln sowie entsprechende Informationen im Internetportal bereitstellen,
  • die Qualitätsentwicklung und die Verbreitung guter Praxis in Deutschland zu stützen,
  • Angebote der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung über eine Datenbank transparent machen,
  • die “Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit“ in den Bundesländern, (ehemals „Regionale Knoten“),
  • Institutionen aus verschiedenen Bereichen vernetzen und den Austausch von Wissenschaft und Praxis auch über das Online-Angebot zu fördern,
  • bestehende Strukturen partnerschaftlich und effizient miteinander verknüpfen,
  • über die Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de den Fachaustausch anzuregen und ein umfangreiches Informationsangebot zur Verfügung zu stellen und
  • Einbettung in ein Konsortium von europäischen Partnern (Internetportal www.health-inequalities.eu).

 

Auftraggeber/Förderer

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Ostmerheimer Str. 220
51109 Köln
Tel.: 0221 8992-0
Fax: 0221 8992-300

 

Ansprechpartner

Stefan Bräunling
Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes "Gesundheitliche Chancengleichheit"
bei Gesundheit Berlin-Brandenburg
Friedrichstr. 231
10969 Berlin
Tel. 030 / 4431 90-74
Fax 030 / 4431 90-63
braeunling(at)gesundheitbb.de

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