Handlungsbereiche
Stadtentwicklung
- Nachhaltige Familienpolitik
- Familienpolitik als Bestandteil übergreifender Stadtentwicklung
- Integrierte Stadtentwicklung
Nachhaltige Familienpolitik
Langfristige und nachhaltige familienpolitische Strukturen in den Kommunen lassen sich nur erreichen, wenn eine Strategie entwickelt wird, die an den konkreten Familienentwicklungen vor Ort ansetzt. Bei der Einbeziehung dieser Entwicklungen sind insbesondere auch die unmittelbaren Lebensbedingungen und Lebenswelten von Familien zu berücksichtigen. Dieser Planungsansatz erfordert notwendigerweise eine Einbindung in übergreifende Stadtentwicklungsvorhaben.
Familienpolitik als Bestandteil übergreifender Stadtentwicklung
Bisher sind kommunale familienpolitische Handlungsansätze nur selten in eine umfassende Stadtplanung bzw. in gesamtstädtische Entwicklungskonzepte eingebunden. Aktuell bestehen allerdings gute Voraussetzungen für ein solches Vorgehen, denn derzeitige Stadtentwicklungskonzepte sind häufig als kooperatives Instrument eines einheitlichen strategischen Handelns der kommunalen Verwaltung und weiterer stadtentwicklungspolitisch relevanter Akteurinnen und Akteure ausgelegt.Solche Stadtentwicklungskonzepte dienen zunehmend als Orientierungsrahmen und als Diskussionsgrundlage für Politik und Verwaltung. Familienpolitische Zielvorstellungen sollten stärker in diesen Orientierungsrahmen integriert werden.
Integrierte Stadtentwicklung
Integrierte Ansätze wurden beispielsweise im Bereich der Stadtteilerneuerung zur Vermeidung und Bekämpfung von Segregation erprobt – wie sie z.B. durch die Programme „Die Soziale Stadt“ auf Bundesebene oder im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt NRW“ unterstützt werden. Integrierte Stadtentwicklungsansätze verfolgen einerseits eine ebenen- und fachübergreifende Arbeitsweise und andererseits eine raumbezogene Finanzmittelbündelung unterschiedlicher Fachressorts. Übergreifendes Ziel ist es dabei, die begrenzte Reichweite bisheriger sektoraler Politikansätze zu überwinden und Städtebauförderung zielgerichtet auf die lokalen Bedarfe auszurichten.In Nordrhein-Westfalen sind im Städtenetzwerk Soziale Stadt NRW Kommunen vertreten, die beim Landesprogramm Soziale Stadt NRW mitmachen oder noch in der Planungsphase sind. Mit dem Netzwerk soll das Thema "Integrierte Stadtentwicklung/Soziale Stadt" stärker transparent gemacht werden, auch, um eine engagierte Unterstützung aus der Politik zu erhalten.
Erstellungsdatum: 30.10.2007, letzte Aktualisierung am 23.07.2008
Fördermöglichkeiten und -programme
- Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Diese Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen informiert über das „NRW-EU Ziel 2-Programm 2007 – 2013“, dessen Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen. Der Fonds zielt darauf ab, die Entwicklungsunterschiede zwischen den einzelnen Staaten der Europäischen Union und zwischen ihren Regionen zu verringern. (Recherchedatum: 21.12.2010) mehr
- Kinderfreundliche Stadtentwicklung Das Online-Angebot des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen informiert über kinderfreundliche Stadtentwicklung und zeigt entsprechende Projektbeispiele. (Recherchedatum: 14.10.2009)
- Soziale Stadt Diese Internetplattform der Bundestransferstelle Soziale Stadt wird erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Das Programm "Soziale Stadt" wurde 1999 gestartet und soll der zunehmenden sozialen und räumlichen Spaltung in den Städten entgegenwirken. (Recherchedatum: 15.10.2009)
