Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Ideenpool

Gelsenkirchen: Mobile Kita (MoKi) und Spielgruppen

Im Rahmen eines Handlungskonzepts zur „Zuwanderung der Stadt“ wurden zwei mobile Kitas (MoKi) eingerichtet. Ein umgebauter Wohnwagen sowie ein Wohnmobil können flexibel in Stadtteilen eingesetzt werden, in denen Bedarf nach niedrigschwelliger, offener Kinderbetreuung besteht.

Anlass/Hintergrund

Gelsenkirchen hat aus einer dreijährigen Sonderförderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Fördergelder erhalten, um der Armutszuwanderung aus Herkunftsländern mit prekärer Ausgangslage und somit schwierigen Begleitbedingungen zu begegnen.

Für Familien, die nach Gelsenkirchen kommen, sollen nicht nur Hilfemaßnahmen angeboten werden, es soll auch eine Willkommenskultur gepflegt werden. Das Konzept der „MoKi“ ist ein Ansatz zur besseren Erreichung der Zielgruppe.

Zielgruppe

Die Zielgruppe sind Kinder im vorschulischen Alter, also bis zum sechsten Lebensjahr. Durchschnittlich wird die „MoKi“ täglich von etwa 25 Kindern besucht, davon hat die Mehrzahl einen rumänischen Hintergrund, aber auch bulgarische und polnische Kinder besuchen die mobile Tagesstätte.

Nicht nur die Kinder sollen erreicht und in ihrem neuen Lebensumfeld unterstützt werden, auch die Eltern gehören zur Zielgruppe: Sie werden angesprochen, mit ihren Kindern gemeinsam zu den „MoKi“ zu kommen. Unter dem Motto „Zusammen spielen und zusammen sprechen“ erlernen Kinder und Eltern einen wichtigen Basiswortschatz der deutschen Sprache. So können Eltern frühzeitig einbezogen werden. Damit viele rumänische und bulgarische Familien das Angebot nutzen können, werden sie in rumänischer Sprache angeschrieben oder persönlich zu Hause besucht.

Inhalte

Mit den „MoKi“ sollen Kindern und Eltern attraktive Spiel- und Lernangebote unkompliziert zur Verfügung gestellt werden. Neu zugewanderte Mütter, Väter und Kinder aus den östlichen Ländern der Europäischen Union können auf diese Weise besser in das deutsche vorschulische Bildungssystem eingebunden werden.

Neben einer Koordinatorin und den zwei Fahrern wurde auch eine Erzieherin, die selbst in Rumänien geboren und aufgewachsen ist, angestellt. Durch die Möglichkeiten zur Übersetzung kann eine Brücke zwischen den Kulturen geschaffen werden. Ein zentrales Ziel der „MoKi“ ist es, unterschiedliche herkunfts- und familienkulturelle Standards nicht nur zu berücksichtigen, sondern auch wertzuschätzen. So soll der Grundstein für einen Besuch der Kinder in einer regulären Kita gelegt werden.

Ansprechpartnerin

GeKita - Gelsenkirchener Kindertagesbetreuung
Holle Weiss
Wildenbruchplatz 7
45875 Gelsenkirchen

Tel.: 0209-1699369
E-Mail: holle.weiss(at)gekita.de
E-Mail: Kita(at)GeKita.de

letzte Aktualisierung am 11.11.2014
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