Handlungsbereiche
Gesundheit
- Wie Gesundheit und Krankheit das Familienleben beeinflussen
- Kommunale Gesundheitspolitik für Familien
Auch die Einstellung zu sportlicher Betätigung oder der Umgang mit Medikamenten und Drogen prägen die Verhaltensweisen der Eltern sowie der Kinder und Jugendlichen. Darüber hinaus wird der Umgang mit den Angeboten der Gesundheitsvorsorge bzw. der Früherkennung von Krankheiten bereits in den Familien vermittelt.
Krankheiten als Herausforderungen
Umgekehrt beeinflussen Krankheiten jedoch auch das Familienleben
nachhaltig. Vor allem chronische Krankheiten oder eine schwere Behinderung eines Familienmitglieds bringen besondere Herausforderungen und Belastungen mit sich, die ohne entsprechende Unterstützungsleistungen zu einer Überforderung der Familien führen können. Schließlich kann Familie auch „krank machen“, wenn z.B. Familienereignisse oder familiale Veränderungen nicht bewältigt werden oder wenn sich Kommunikationsstrukturen bzw. Konflikte verfestigt haben, unter denen einzelne Familienmitglieder leiden.
In Nordrhein-Westfalen sind in allen Kreisen und kreisfreien Städten kommunale Gesundheitskonferenzen eingerichtet. Sie spielen eine wichtige Rolle in der allgemeinen kommunalen Gesundheitspolitik. Sie beraten in Fragen der gesundheitlichen Versorgung auf örtlicher Ebene mit dem Ziel der Koordination. Sie geben bei Bedarf Empfehlungen, vereinbaren Lösungsvorschläge und sorgen für deren Umsetzung. Mehr Informationen zu kommunalen Gesundheitskonferenzen.
Kommunen sind angehalten, die Lebensbedingungen für Familien in gesundheitsfördernder Weise zu gestalten. Hierzu gehört maßgeblich eine durchgängige Familienorientierung des kommunalen Gesundheitswesens.
Angebote der Kommune
Das Spektrum spezieller Angebote im Rahmen einer kommunalen Förderung der Gesundheit von Familien umfasst zum Beispiel:
Erstellungsdatum: 23.10.2007, letzte Aktualisierung am 28.07.2010
Wie Gesundheit und Krankheit das Familienleben beeinflussen
Von besonderer Bedeutung für die psychische und physische Gesundheit der Familienmitglieder sind die unterstützenden Leistungen in den Familien. Dies betrifft den Umgang mit Herausforderungen und Problemsituationen und insofern die Vermeidung und Bewältigung von krankmachendem Stress, aber auch den Umgang mit auftretenden Krankheiten. Zum einen werden in der Familie kranke Mitglieder gepflegt, zum anderen spielt die Familie eine zentrale, vermittelnde Rolle für den Zugang zu den Institutionen des medizinischen Systems.Krankheiten als Herausforderungen
Umgekehrt beeinflussen Krankheiten jedoch auch das Familienleben
Weiterführende Informationen
Kommunale Gesundheitspolitik für Familien
Familien spielen für die Gesundheit der in einer Kommune lebenden Bevölkerung eine enorm wichtige Rolle. Familien zu stärken heißt deshalb auch, die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken. Gesundheit ist aber auch von den Umwelt- und Lebensbedingungen abhängig und diese werden zu großen Teilen im unmittelbaren Wohnumfeld erfahrbar.In Nordrhein-Westfalen sind in allen Kreisen und kreisfreien Städten kommunale Gesundheitskonferenzen eingerichtet. Sie spielen eine wichtige Rolle in der allgemeinen kommunalen Gesundheitspolitik. Sie beraten in Fragen der gesundheitlichen Versorgung auf örtlicher Ebene mit dem Ziel der Koordination. Sie geben bei Bedarf Empfehlungen, vereinbaren Lösungsvorschläge und sorgen für deren Umsetzung. Mehr Informationen zu kommunalen Gesundheitskonferenzen.
Kommunen sind angehalten, die Lebensbedingungen für Familien in gesundheitsfördernder Weise zu gestalten. Hierzu gehört maßgeblich eine durchgängige Familienorientierung des kommunalen Gesundheitswesens.
Angebote der Kommune
Das Spektrum spezieller Angebote im Rahmen einer kommunalen Förderung der Gesundheit von Familien umfasst zum Beispiel:
- Soziale Dienstleistungen zu allen Vorgängen rund um Schwangerschaft und Geburt
- Ernährungsberatung
- Gesundheitsberatung und Suchtprävention
- Hilfen für Familien mit (chronisch) kranken oder behinderten Mitgliedern
- Hilfen in psychosozialen Notsituationen für Eltern und Kinder
- Hilfen für pflegende Angehörige
Erstellungsdatum: 23.10.2007, letzte Aktualisierung am 28.07.2010
Fördermöglichkeiten und -programme
familie-in-nrw.de bereitet laufend Informationen zu verschiedenen Fördermitteln auf. Die nachfolgenden Fördermöglichkeiten kommen für den Handlungsbereich "Gesundheit" in Frage.
- EU-Health Programme Das Gesundheitsprogramm 2008-2013 soll die Ergänzung, Unterstützung und Intensivierung der politischen Maßnahmen der Mitgliedstaaten ermöglichen. Zur Umsetzung des Programms wird jährlich ein Arbeitsplan mit thematischen Prioritäten veröffentlicht. mehr
- Gesundheitsportal Das Landesgesundheitsportal von Nordrhein-Westfalen beruht auf einer Initiative der Landesgesundheitskonferenz und des Gesundheitsministeriums Nordrhein-Westfalen. Es versteht sich u.a. als Lotse im Internet durch die komplexen Gesundheitsversorgungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen. (Recherchedatum: 13.10.2009)
- Kommunale Gesundheitskonferenzen Das Landesinstitut für den öffentlichen Gesundheitsdienst versteht sich als wichtigster Ansprechpartner für den öffentlichen Gesundheitsdienst in Nordrhein-Westfalen. Es informiert über kommunale Gesundheitskonferenzen und kommunale Gesundheitsberichterstattung. (Recherchedatum: 21.12.2010)
- Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen Das Internetportals des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen. (Recherchedatum: 21.12.2010)
- Wegweiser Demenz Das Internetportal Wegweiser Demenz bietet Informationen zu Therapie-, Pflege- und Hilfsangeboten, zu gesetzlichen Leistungen und den Rechten und Pflichten von Demenzkranken und ihren Angehörigen. (Recherchedatum 28.09.2010)
Weiterführende Informationen
- Soziale Netzwerke Das "Netzwerk Familie" ist grundsätzlich komplexer geworden und reicht über die Grenzen des Haushalts hinaus. Dies schafft oftmals neue Möglichkeiten für gegenseitige Unterstützung. mehr
- Generationenbeziehungen Geburtenrückgang und gestiegene Lebenserwartung haben dazu beigetragen, dass sich die verwandtschaftlichen Strukturen geändert haben und noch weiter verändern werden. Die gemeinsame Lebensspanne von Eltern und Kindern, aber auch von Enkelkindern und Großeltern hat sich verlängert. Die Möglichkeiten für Drei- oder sogar Vier- Generationenbeziehungen, die früher aufgrund der geringen Lebenserwartung eher selten waren, haben deutlich zugenommen. mehr
- Erziehung, Bildung, Beratung Kinder brauchen nicht nur eine angemessene Versorgung und kindgerechte Lebensbedingungen. Für ihre Entwicklung sind darüber hinaus die Erfahrung von Sicherheit und emotionaler Zuwendung sowie von neuen Anregungen und von Autonomie wichtig. Hierfür sind zunächst die Familien zuständig. mehr
Medienliste
- Familienbericht Düsseldorf Familie und Gesundheit (PDF, 1,98 MB)
Familienbericht der Stadt Düsseldorf, 2003