Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Jüchen: Internetplattform „youthpart“ soll Beteiligung stärken

Mit einer neuen Internetplattform für Jugendliche, möchte die Gemeinde bei Jugendlichen mehr Interesse für die Kommunalpolitik wecken und sie stärker an den Prozessen in der Gemeinde beteiligen. (16.01.2013)
Seit Jahren diskutieren Jüchener Politiker darüber, wie Jüchener Jugendliche mehr in die lokale Politik eingebunden werden könnten. Die Vorschläge reichten von der Einrichtung eines Jugendparlaments bis hin zu einer Teilnahme am Projekt „Kommunalpolitik in die Schule“ (KidS), bei dem Jugendliche Politiker in Sitzungen begleiten. Durch den Städte- und Gemeindebund war die Gemeinde auch auf das Projekt "youthpart – ePartizipation vor Ort" gestoßen und hat nun einstimmig beschlossen, eine speziell auf junge Menschen abgestimmte Internetplattform einzuführen, um den Dialog mit den Jugendlichen vor Ort anzuregen.

Das Projekt „youthpart“ verfolgt die Idee einer zeitgemäßen Kinder- und Jugendpolitik und ist als ein offener, gemeinschaftlicher Austauschprozess konzipiert. Betreut wird es von der Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland (IJAB). Jüchen ist in diesem Zusammenhang eine der ersten Kommunen, die „youthpart“ einführt und für die Kommunikation mit den Jugendlichen vor Ort nutzt. Mit dem neuen Konzept stärkt die Gemeinde nicht nur die Beteiligung der Jüchener Jugendlichen, sondern geht auch die Selbstverpflichtung ein, dass sie sich mit den Anliegen der Jugendlichen befasst.

Und so soll es in Zukunft gehen: Wer bei "youthpart" mitdiskutieren möchte, muss sich auf der webbasierten Kommunikationsplattform registrieren. Danach können die Jugendlichen ihre Meinungen, Wünsche und Anliegen auf der Plattform äußern. Daraufhin folgt dann ein Austausch- und Aushandlungsprozess: Was meinen andere? Wie können wir uns zusammentun? Schlussendlich gibt es dann eine Rückmeldung der Gemeinde, ob der Wunsch aufgegriffen wird oder aus welchen Gründen dieser nicht realisierbar ist.

Die Vorbereitungen zur Plattform laufen und werden noch etwas Zeit benötigen. Der Nutzen ist jedoch klar: Grundsätzlich sind viele Jugendliche an Politik und der Entwicklung der Gemeinde interessiert und wollen sich einbringen – oft fehlt ihnen jedoch die passende und leicht zu erreichende Anlaufstelle. Die künftige Plattform soll diesem Umstand Abhilfe schaffen.

Quellen:
Online-Recherche auf www.rp-online.de, 16.01.2013
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