Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Kreis Düren: Kinderschutz in der Region Düren - alles "paletti"...?

Bei der Regionalkonferenz zum Thema Kinderschutz im Kreis Düren, sprachen über 100 regionale Akteure aus unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen darüber, wie man sich vor Ort aufstellen muss, um bestmöglichen Kinderschutz zu gewährleisten. (18.10.2011)
Kinderschutz in der Region Düren - alles "paletti"...? Mit dieser Frage und der Aufforderung "Mischen Sie sich ein!" endete eine Gesprächsrunde regionaler Akteure aus unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen im Rahmen der "Regionalkonferenz Kinderschutz". Zwar wird Kinderschutz im Kreis Düren bereits als systemübergreifende Aufgabe verstanden, jedoch gilt es nun, die bestehenden Angebote den Schulen transparent und zugänglich zu machen.

Grundlage für diese Kooperationsaufgabe ist die Verpflichtung im Schulgesetz: "Bei jedem Anschein von Vernachlässigung oder Misshandlung hat die Schule rechtzeitig über die Einbeziehung des Jugendamtes oder anderer geeigneter Stellen zu entscheiden." Häufig fehlen jedoch noch einheitliche gemeinsam vereinbarte Regelungen, wie im Verdachtsfall die Hilfe für ein Kind oder einen Jugendlichen in Kooperation zwischen den weiterführenden Schulen und den Jugendämtern sowie den Partnern aus den Bereichen Medizin, Gesundheit, Polizei, Schulaufsicht und Schulpsychologischem Dienst konkret aussehen sollte.

Um diese Lücke bald zu schließen, trafen sich über 100 engagierte Fachleute aus den genannten Bereichen. Einvernehmliches Ergebnis der Konferenz war, dass verlässliche Ansprechpartner in den kooperierenden Institutionen gebraucht werden und auch persönliche Kontakte wichtig sind. Beispielsweise könnten sich die Zuständigen aus den Jugendämtern und aus den weiteren beteiligten Institutionen in Lehrerkonferenzen vorstellen und Lehrerpersonen darüber informiert werden, wie es mit ihren Schützlingen weitergeht. Verbindliche Strukturen der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe sind demnach sowohl gewünscht als auch erforderlich. Wichtige Erkenntnis war zudem, dass - anders als bei sehr jungen Kindern - die Symptome bei Kindeswohlgefährdung in der Sekundarstufe andere sind und Lehrkräfte somit zukünftig Fortbildungsbedarfen gegenüberstehen.

Die Arbeitsergebnisse der Konferenz werden Grundlage für die Optimierung von Kommunikation und Kooperation zwischen den regionalen Institutionen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen sein. Vertretungen aller Schulformen im Sekundarbereich sollen hieran mitwirken und so die Berücksichtigung der schulischen Perspektive und die Information über die weiteren Entwicklungen in die Schulen hinein sichern.

Quellen:
Online-Recherche auf www.kreis-dueren.de, 18.10.2011
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