Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Familie kommt an in Nordrhein-Westfalen – Die Hälfte der Familienzentren ist bereits verwirklicht

"Die Familienzentren sind ein wichtiges Markenzeichen für Nordrhein-Westfalen. Mit dem kontinuierlichen Ausbau von Kindertagesstätten zu Familienzentren kommen wir Stück für Stück unserem Ziel näher, Nordrhein-Westfalen zum kinder- und familienfreundlichsten Bundesland zu machen", sagte Familienminister Armin Laschet am 21. Juli 2008 in Düsseldorf und zog eine positive Zwischenbilanz zu einem der wichtigsten familienpolitischen Projekte der Landesregierung. (21.07.2008)

Mit dem am 01. August startenden neuen Kindergartenjahr werden rund 1.500 Familienzentren in Nordrhein-Westfalen eingerichtet sein. "Damit haben wir bereits die Hälfte der Zahl der Familienzentren verwirklicht, die wir schaffen wollen. Und wir haben noch nicht einmal die Halbzeit unseres Programms erreicht. Das ist eine gute Nachricht für unser Land", sagte Minister Laschet. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2012 in Nordrhein-Westfalen rund 3.000 Tageseinrichtungen für Kinder zu Familienzentren weiterzuentwickeln.

Die Familienzentren unterstützen Kinder und ihre Familien umfassend. Sie stellen nicht nur die Betreuung und vorschulische Erziehung und Bildung der Kinder sicher, sondern helfen auch Eltern bei Erziehungsfragen und alltäglichen Problemen. So können Eltern im Familienzentrum Gespräche mit der Familien- und Erziehungsberatung führen, Eltern-Kompetenz-Kurse oder Eltern-Kind-Gruppen der Familienbildung besuchen und eine Sprach- und Leseförderung, zum Teil gemeinsam mit ihrem Kind wahrnehmen. Ebenso stehen Sport-, Bewegungs- und Freizeitaktivitäten und Gesundheit- und Ernährungskurse auf dem Programm. "Die Idee der Familienzentren ist es, der ganzen Familie eine verlässliche Anlaufstelle für Alltagsfragen in ihrem Stadtteil zu bieten", sagt Minister Laschet.

Großer Wert wird außerdem auf die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt. Deshalb gehört die Vermittlung von Tagesmüttern und -vätern zum Pflicht-Angebot der Familienzentren. Ebenso werden in fast allen Familienzentren eine Notfall-Betreuung und Betreuung für unter Dreijährige angeboten. Teilweise gibt es auch eine Betreuung bis in die Abendstunden hinein und am Wochenende.

Minister Laschet: "Die Einführung der Familienzentren ist auch für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Chancengleichheit. In den Familienzentren werden Zuwandererfamilien zielgerichtet angesprochen. Vor allem in Stadtteilen, in denen sie eine große Gruppe darstellen, ist die Berücksichtigung ihrer Interessen zur Selbstverständlichkeit geworden".

In mehr als 250 Piloteinrichtungen wurden die Familienzentren seit dem Frühjahr 2006 erprobt. Zum Kindergartenjahr 2007/2008 konnten bereits rund 1.000 Familienzentren als Regeleinrichtungen an den Start gehen. Jedes Familienzentrum erhält seit dem 01. August 2007 eine jährliche Förderung in Höhe von 12.000 Euro, zusätzlich zum Landeszuschuss für die Kindertageseinrichtungen, die Familienbildung und die Familienberatung.

Minister Laschet: "Die Förderung der Familien in den Familienzentren setzt ein klares Signal: Nordrhein-Westfalen macht seine Familien stark. Das ist der Grund, warum das Landesprogramm 'Familienzentrum NRW' bundesweit ein hohes Maß an Anerkennung erfährt und andere Bundesländer zwischenzeitlich dieses Modell übernehmen".

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 21.07.2008
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