Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Geburtenzahl in NRW erstmals seit zehn Jahren wieder angestiegen

Die Zahl der Geburten in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr erstmals seit zehn Jahren wieder angestiegen. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, wurden 2007 mit 151.168 gut 0,8 Prozent mehr Kinder geboren als 2006. (06.06.2008)

Allerdings liegt die Zahl der Neugeborenen damit immer noch um über zehn Prozent unter dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre (1997 bis 2006: 167 700 Lebendgeborene pro Jahr). Das Rekordergebnis war in NRW mit 300 425 Neugeborenen vor dem Einsetzen des „Pillenknicks“ im Jahr 1964 erreicht worden.

Höhere Geburtenzahlen zeigten sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr insbesondere in den kreisfreien Städten (+2,0 Prozent), während sie in den Kreisen nahezu unverändert blieben. Die höchsten Zuwächse gab es in den Städten Bottrop (+7,3 Prozent), Leverkusen (+5,0 Prozent), Mülheim an der Ruhr (+5,0 Prozent) und Hamm (+4,9 Prozent); nur in den Städten Wuppertal (−4,3 Prozent), Solingen (−3,6%), Krefeld (−3,4 Prozent), Bochum (−3,1 Prozent) und Münster (−0,2 Prozent) waren die Geburtenzahlen niedriger als 2006. Die höchsten Steigerungen unter den 31 Kreisen NRWs melden die Statistiker für die Kreise Recklinghausen (+3,5 Prozent) und den Ennepe-Ruhr-Kreis (+3,1 Prozent), Schlusslichter waren die Kreise Heinsberg (−9,5 Prozent) und Kleve (−5,7 Prozent).

Der Anteil der Neugeborenen, deren Eltern nicht miteinander verheiratet waren, lag im vergangenen Jahr im Landesdurchschnitt bei 24,6 Prozent; im Jahr 2000 hatte dieser Anteil noch 17,4 Prozent betragen. In den 54 kreisfreien Städten und Kreisen des Landes sind die Anteile nichtehelich Lebendgeborener recht unterschiedlich: Die höchsten Anteile wurden in den Städten Oberhausen (31,6 Prozent), Mönchengladbach (30,3 Prozent), Aachen (29,5 Prozent) und Köln (29.5 Prozent) festgestellt; die niedrigsten Anteile ergaben sich für den Kreis Olpe (17,2 Prozent), der Rhein-Sieg-Kreis (19,5 Prozent) und den Oberbergischen Kreis (19,6 Prozent).
Quellen:
Pressemitteilung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik vom 05.06.2008
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