Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Neue Akzente in der Generationenpolitik: Memorandum vorgestellt

Das Memorandum "Mitgestalten und Mitentscheiden - Ältere Menschen in den Kommunen" motiviert zu einer verstärkten Beteiligung von älteren Menschen an den kommunalen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen. (02.04.2008)

"Alter hat was, nämlich ein umfangreiches Wissen und langjährige Er­fahrung. Und das braucht unsere Gesellschaft heute mehr denn je", sagte der nordrhein-westfälische Generationenminister Armin Laschet bei der Fachtagung "Alter schafft Neues - Auf dem Wege in die Beteiligungsgesellschaft" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 2. April 2008 in Berlin. "Eine Gesellschaft, die immer älter wird, braucht das Wissen und Können der älteren Generation. Auch vor Ort, bei der Zukunftsgestaltung der Kommunen, können ältere Menschen wichtige Impulse geben". Laschet forderte neue Akzente in der Generationenpolitik.

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Generationenmi­nisterium, war als eines von drei Bundesländern aktiv an der Erarbei­tung des Memorandums "Mitgestalten und Mitentscheiden - Ältere Men­schen in den Kommunen" beteiligt, das heute im Rahmen der Fachta­gung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Minister Laschet: "Ich begrüße ausdrücklich die Zusammenarbeit von Bund und Ländern, um neue Ansätze für eine bessere Beteiligung der älteren Generation vor Ort in den Kreisen, Städten und Gemeinden zu entwickeln. Die nord­rhein-westfälische Landesregierung wird sich hierbei nachhaltig enga­gieren."

Der Minister lobte die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit des Ge­nerationenministeriums mit der Landesseniorenvertretung. Sie ist das Sprachrohr für 140 lokale Seniorenvertretungen in Nordrhein-Westfalen, in denen ältere Menschen das gesellschaftliche und politische Leben in ihrer Kommune mit gestalten. Die Landesregierung fördert den Ge­schäftsbetrieb der Landesseniorenvertretung mit jährlich 130.000 Euro und trägt darüber hinaus die Kosten für eine wissenschaftliche Beraterin des ehrenamtlichen Vorstands.

Die Kommunen profitieren in besonderer Weise vom Engagement und von der Beteiligung der älteren Generation. Dies belegen unter anderem die erfolgreiche Qualifizierungsoffensive älterer Menschen sowie die Projekte "Altengerechte Stadt" und "Erfahrungswissen für Initiativen", die von der Landesregierung zur Verbesserung der Rahmenbedingun­gen des bürgerschaftlichen Engagements älterer Menschen in Zusam­menarbeit mit den Kommunen initiiert worden sind.

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 02.04.2008
Veranstaltungskalender
Oktober
Mo Di Mi Do Fr Sa So
40 30 1 2 3 4 5 6
41 7 8 9 10 11 12 13
42 14 15 16 17 18 19 20
43 21 22 23 24 25 26 27
44 28 29 30 31 1 2 3

alle Termine

Qualifizierung

Karte klein Familienmanager

Wo gibt es sie? Familienmanagerinnen und -manager in Nordrhein-Westfalen im Überblick

Es gibt bereits viele zertifizierte Familienmanagerinnen und -manager. Die Karte zeigt Ihnen auf einen Blick, wo überall in Nordrhein-Westfalen Familienmanagerinnen und -manager für mehr Familienfreundlichkeit in den Kommunen aktiv sind. mehr

Audit familiengerechte Kommune

Lokale Bündnisse für Familie

Gesundheitliche Chancengleichheit