Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Wettbewerb "familie@unternehmen.NRW" geht an den Start

Die Landesregierung will die Familienfreundlichkeit in der Wirtschaft voranbringen. Welche Wege es gibt, ein Unternehmen stärker auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Familien auszurichten, zeigt der von Familienminister Armin Laschet vorgestellte neue Wettbewerb "familie@unternehmen.NRW".
"Beruf und Familie zu vereinbaren ist eine der großen Herausforderungen, vor der viele junge Eltern heute stehen. Es sind aber nicht nur die Mütter, sondern immer mehr auch die Väter, die sich ein erfülltes Berufsleben und zugleich ausreichend Zeit für ihre Familie wünschen. Unternehmen, die dies erkennen und umsetzen, tun nicht nur etwas für die Motivation ihres Personals, sondern schaffen es eher, qualifizierte Fachkräfte zu finden und an die Firma zu binden", sagte Laschet anlässlich des Wettbewerbsstarts in Düsseldorf. "Gute Familienpolitik ist heute Standortpolitik", betonte der Minister.

Ähnliches, so Laschet, gelte auch für Berufstätige, die sich zu Hause um einen kranken oder pflegebedürftigen Menschen kümmerten. "Immer häufiger müssen nicht nur Familie und Beruf, sondern auch Pflege und Beruf aufeinander abgestimmt werden. Dies gelingt aber nicht immer, denn die Anforderungen des Arbeitsalltags lassen vielen Menschen nicht die nötigen Freiheiten, die man braucht, um familiären Pflichten nachzukommen", hob der Minister hervor.

"familie@unternehmen.NRW" ist Teil des Ziel-2-Programms des Landes zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Unternehmen. Es hat einschließlich der Eigenmittel der Betriebe ein Volumen von rund fünf Millionen Euro. Bereits in den vergangenen Jahren sind verschiedene Einzelinitiativen gefördert worden, die nun unter einem gemeinsamen Dach gebündelt werden.

Der Wettbewerb soll jetzt für neue Impulse sorgen. Ideen aus einzelnen Unternehmen sind ebenso willkommen wie Projektvorhaben von Unternehmensverbünden. Auch Kommunen und Mittlerorganisationen können sich in Kooperation mit Unternehmen beteiligen. Darüber hinaus können Studien und Projekte von Hochschulen oder anderen wissenschaftlichen Institutionen berücksichtigt werden, sofern sie einen Unternehmensbezug haben.

Minister Laschet: "Es gibt keinen Königsweg, der für alle Unternehmen passt. Was wir brauchen, sind flexible Lösungen, die den unterschiedlichen Interessen der Betriebe Rechnung tragen." Der Wettbewerb thematisiere deshalb Themen wie Arbeitszeitgestaltung, Arbeitsorganisation, Kinderbetreuung und Serviceangebote für Eltern ebenso wie die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sowie die Unterstützung einer aktiven Vaterschaft. Teilnehmer profitieren doppelt: Eine unabhängige Jury wird Ende 2008 die besten Projekte prämieren und öffentlich auszeichnen. Außerdem wird die Umsetzung der Vorschläge finanziell gefördert - damit aus den Ideen gelebte unternehmerische Praxis wird.

Projektvorschläge können bis zum 30. Mai 2008 eingereicht werden. Die Jury wird zeitnah tagen und die Gewinner umgehend informieren, so dass die ersten Projekte schon nach den Sommerferien beginnen können. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es bei Regionalveranstaltungen in Köln (4. April), Detmold (9. April), Münster (16. April) und Düsseldorf (23. April). Interessenten können sich auch direkt an das Projektbüro bei der Prognos AG wenden (Schwanenmarkt 21, 40213 Düsseldorf, Tel. 02 11 / 8 87-31 31).

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 05.03.2008
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