Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Minister Laschet: "Investitionen wie noch nie" - Für den U3-Ausbau sind rund 334 Millionen Euro bewilligt und 113 Millionen Euro verbaut

"Seit Jahrzehnten ist nicht mehr so viel Geld in den Um-, Neu- und Ausbau von Kindertageseinrichtungen geflossen, wie im Jahr 2009", erklärte Kinder- und Jugendminister Armin Laschet am 21. Dezember 2009 in Düsseldorf. (22.12.2009)
In Nordrhein-Westfalen wurden bis jetzt insgesamt rund 334 Millionen Euro aus dem U3-Programm des Bundes, den Landesmitteln für Investitionen in Kindertages-einrichtungen und dem Förderbereich "frühkindliche Bildung" aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes bewilligt. Ausgezahlt wurden inzwischen insgesamt rund 113 Millionen Euro. Dies sei gerade in der Krise auch eine wichtige Hilfe für die örtliche Bauindustrie und das Handwerk zur Sicherung von Arbeitsplätzen gewesen.

"Der notwendige Ausbau für die Betreuung von Unterdreijährigen schreitet inzwischen gut voran", sagte Minister Laschet. "Die Träger und die Kommunen schaffen zurzeit die notwendige Infrastruktur, damit wir das Ziel, bis zum Jahr 2013 ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot zu schaffen und damit den Rechtsanspruch für Ein- und Zweijährige zu realisieren, erreichen."

Auf dem "Krippengipfel" im Jahr 2007 haben sich Bund, Länder und Kommunen auf dieses Ziel verständigt. Dies bedeutet bundesweit im Durchschnitt für 35 Prozent der Unterdreijährigen einen Betreuungsplatz anbieten zu können. Für Nordrhein-Westfalen sind dies rd. 144.000 Plätze.

In Nordrhein-Westfalen sind inzwischen die zur Verfügung stehenden Fördermittel für die Jahre 2008 und 2009 restlos bewilligt. Laschet: "Es ist nicht nur in einem enormem Ausmaß bewilligt worden, überall im Land wurde in den vergangenen Monaten auch sehr viel gebaut."

Laschet: "Wir sind auf einem guten Weg, unser Ziel zu erreichen. Und das ist, ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Unterdreijährige in Nordrhein-Westfalen zu schaffen. Dies ist ein harter und auch langer Weg, da wir auch die Versäumnisse der Vergangenheit aufarbeiten müssen. Im Jahr 2005 haben wir eine äußerst schlechte Betreuungssituation als Ausgangslage vorgefunden. Aber: Nordrhein-Westfalen holt deutlich auf. Erstmals habe es seit Jahren in Nordrhein-Westfalen die meisten U3-Plätze in Deutschland gegeben. Bei der derzeitigen Dynamik, die wir beim Ausbau erleben, bin ich optimistisch, dass wir unser Ziel erreichen, 2013 den Rechtsanspruch für Eltern erfüllen zu können."

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, 21.12.2009
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