Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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1. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland – Eine Standortbestimmung

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, die Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg, Dr. Monika Stolz und der nordrhein-westfälische Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Armin Laschet, stellen den „1. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland – Eine Standortbestimmung“ der Öffentlichkeit vor. (18.09.2009)
„Chancengleichheit darf nicht nur ein Schlagwort sein. Der Gleichstellungsatlas bietet uns zum ersten Mal eine fundierte und detaillierte Datengrundlage für ganz Deutschland. Damit verfügen wir über eine solide Basis auch für künftige gleichstellungspolitische Weichenstellungen. Jeder sieht wo er steht. Transparenz und Vergleichbarkeit sind ein wichtiger Motor für Veränderungen“, sagte Bundesministerin von der Leyen.

„In Zusammenarbeit der Länder und des Bundes wurden erstmals Indikatoren entwickelt, mit denen Informationen zu wichtigen gleichstellungspolitischen Sachverhalten gewonnen werden. Das ist im europäischen und internationalen Kontext von großer Bedeutung“, sagte die baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz. „Die Indikatoren schaffen Transparenz und zeigen Handlungsbedarfe auf. Die Gender-Indikatoren stellen eine wichtige Grundlage für eine an den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen ansetzende Chancengleichheitspolitik dar und sind Verpflichtung für alle in der Politik Tätigen“, erläuterte die Gleichstellungsministerin.

„Der 1. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine gute Arbeits- und Forschungsgrundlage für ein gesellschaftlich wichtiges Politikfeld“, sagte der nordrhein-westfälische Minister Armin Laschet, der Vorsitzende der diesjährigen Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK). „Der gemeinsam von den Ländern und dem Bund erarbeitete Atlas bildet die gesellschaftlichen Entwicklungen ab. Mit der geplanten Fortschreibung können wir Veränderungen aufzeigen. Eine nachhaltige Gleichstellungspolitik ist auf diese Informationen angewiesen.“

Der 1. Gleichstellungsatlas stellt erstmals Daten und Statistiken zu Indikatoren wie beispielsweise Mandaten in den Länderparlamenten, Hochschul- oder Juniorprofessuren oder Teilzeitbeschäftigung in Deutschland zusammen und bildet den erreichten Grad der Chancengleichheit in Karten und Tabellen ab. Die 30 in dem Atlas erfassten Indikatoren sind dabei den vier Kategorien Partizipation, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Einkommen sowie Lebenswelt zugeordnet.

Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister hatte auf Initiative von Baden-Württemberg 2007 den Beschluss für den 1. Gleichstellungsatlas gefasst, dessen Veröffentlichung die 19. GFMK im Juni dieses Jahres beschlossen hat.

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des baden-württembergischen Ministeriums für Arbeit und Soziales vom 17.09.2009
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