Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Generationenatlas als Quelle für innovative Ideen: Kommunen können Projekte und Initiativen melden

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen plant die Erstellung eines Generationenatlasses. Voraussetzung für die Umsetzung ist eine Bestandsaufnahme, die einen guten Überblick gibt über die generationenübergreifenden Projekte in Nordrhein-Westfalen. Neben den auf Landesebene bekannten Maßnahmen sollen auch Projekte und Initiativen aus den Kreisen und kreisfreien Kommunen in den Generationenatlas einfließen. Kommunen, die den Aufbau des Vorhabens aktiv begleiten möchten, können geeignete Projekte bis zum 15. Oktober 2009 melden. (07.09.2009)
Zielsetzung ist es, aus den Regionen und Kommunen des Landes
  • die vorhandenen Angebote der Versorgung und Betreuung für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren zu erfassen und
  • die Vielfalt der Projekte der generationenübergreifenden Unterstützungs-, Kooperations- und Kommunikationsformen kartografisch darzustellen.
Der Generationenatlas richtet sich als Informationsangebot und Quelle für innovative Ideen an:
  • Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren (möchten) und Möglichkeiten für eine Engagementform und -gebiete erschließen wollen,
  • Engagierte in generationenübergreifenden Projekten, die über eine landesweite Veröffentlichung Anerkennung und Impulse für die Weiterentwicklung und Vernetzung erhalten,
  • Träger der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege, die Anregungen für Projekte suchen,
  • Kreise, Städte und Gemeinden, die durch die Transparenz des Angebotes auch Anregungen aus benachbarten oder strukturell ähnlich gelagerten Kommunen aufnehmen können.
Für die Landesregierung stellt der Generationenatlas ein wertvolles Instrument der Transparenz über die vielfältigen bestehenden Engagementformen und generationenübergreifenden Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen dar. Innovationen und best-practice-Ansätze können auf ihre Übertragbarkeit geprüft werden und Anreize sein für kommunale generationenübergreifende Aktivitäten. Nicht zuletzt sollen die regionalen und kommunalen Projekte mit der Aufnahme in den Generationenatlas eine ausdrückliche Würdigung erfahren.Der Generationenatlas wird als fortschreibbare Praxisdatenbank entwickelt. Nordrhein-westfälische Kommunen können somit ein stets aktuelles Bild der landesweiten generationenübergreifenden Arbeit erhalten, aber auch die (Weiter)entwicklung ihrer eigenen Projekte und Initiativen anzeigen.Im Zentrum des Generationenatlas stehen drei Typen von Projekten:
  • lebensphasenspezifische Angebote der Versorgung und Betreuung für Kinder und Jugendliche, Erwachsene mittleren Alters, für Familien und für Senioren,
  • lebensphasenübergreifende Projekte der generationenübergreifenden Unterstützung und Kooperation.
  • Angebote von "Ermöglichungsstrukturen" für generationenübergreifende Begegnung und Unterstützung (z. B. Freiwilligenagenturen).
Als generationenübergreifende Projekte/Initiativen gelten Praxisansätze, in denen eine Generation der anderen hilft / eine Generation von der anderen lernt / eine Generation mit der anderen in Dialog tritt / Generationen gemeinsam kreativ sind.

Quellen:
Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, 07.09.2009
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