Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Einigung erzielt - Minister Armin Laschet: „Berufliche Zukunft der Ergänzungskräfte in den Kitas ist gesichert“

„Ergänzungskräfte brauchen sich keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen!", sagte Kinder- und Jugendminister Armin Laschet am 16. Juni 2009. Das Kinderbildungsgesetz KiBiz stärkt die frühkindliche Bildung. Deshalb ist im KiBiz das Fachkräfteprinzip als Eckpfeiler des Gesetzes verankert. (17.06.2009)
Die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kommunalen Spitzenverbänden und die Kirchen haben gemeinsam mit der Landesregierung vereinbart, dass die in den Einrichtungen tätigen Ergänzungskräfte zwei Jahre länger die Möglichkeit haben, sich zur Erzieherin oder zum Erzieher zu qualifizieren. Das bedeutet konkret, dass Ergänzungskräfte, die zukünftig als Fachkräfte in den Gruppenformen tätig sein wollen, in denen auch unterdreijährige Kinder betreut werden, bis zum 31. Juli 2013 Zeit haben, ihre Qualifizierung zur Erzieherin oder Erzieher zu beginnen.

Die Träger geben den Ergänzungskräften grundsätzlich die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung. Zur Verfügung stehen dafür zum Beispiel sogenannte „Externenprüfungen“ oder die „verkürzte integrierte Ausbildung“.

Weiterhin haben sich Verbände und Land darauf verständigt, dass es für Ergänzungskräfte, die auf eine 15jährige Berufserfahrung zurückblicken können, in besonders begründeten Einzelfällen Ausnahmeregelungen geben kann. Laschet: „Zu begrüßen ist, dass die Träger zugesichert haben, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Ergänzungskräfte gegebenenfalls auch in anderen Einrichtungen des Trägers weiter zu beschäftigen und auf Kündigungen zu verzichten.“

Mit dieser Vereinbarung bleibt der qualitative Anspruch des KiBiz erhalten und es wird gleichzeitig den Trägern die Möglichkeit eingeräumt, im Rahmen ihrer Gestaltungsmöglichkeiten, den Personaleinsatz in den Kitas im Interesse der Kinder und des Personals zu steuern.

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 16.06.2009
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