Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Bundesprogramm „Freiwilligendienste aller Generationen“
Minister Armin Laschet: „Neue Form des gesellschaftlichen Engagements etablieren“

Das nordrhein- westfälische Kompetenz- und Qualifizierungsteam im Bundesprogramm Freiwilligendienste aller Generationen ist jetzt gestartet. Generationenminister Armin Laschet sagte am 12. Juni 2009 in Düsseldorf: „Mit den Freiwilligendiensten aller Generationen wollen wir eine neue eigenständige Form des gesellschaftlichen Engagements flächendeckend in Nordrhein-Westfalen etablieren. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte werden dabei eine ganz zentrale Rolle spielen.“ (12.06.2009)
Wichtige Bausteine des neuen Bundesprogramms sind die Mobilen Kompetenzteams und die Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen und -modulen, die in Nordrhein-Westfalen von einem Kooperationsverbund übernommen werden. Darin arbeiten zusammen:
  • die Arbeitsgemeinschaft der Integrationsagenturen für die Belange von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Trägerschaft der Verbände der freien Wohlfahrtspflege (IA)
  • die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS)
  • die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) und
  • die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen (lagfa).
„Ich freue mich, dass wir diese kompetenten Partner für die Umsetzung des Programms in Nordrhein-Westfalen gewinnen konnten“, erklärte Laschet anlässlich der Bewilligung. Freiwilligendienste aller Generationen würden helfen, Solidarität und Miteinander im demografischen Wandel dauerhaft und nachhaltig zu sichern. Der Minister: „Sie bieten interessierten Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.“

Mit dem Bundesprogramm wird eine passgenaue Nutzung der Potenziale der Freiwilligendienste aller Altersgruppen angestrebt. Zur Beratung und Qualifizierung von Kommunen, Trägern und Einsatzstellen hat das Generationenministerium für die Jahre 2009 bis 2011 Bundesmittel in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung.

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 12.06.2009
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