Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

„Onlinesystem Frühe Hilfen“ –
neues Angebot zur Unterstützung der Frühen Hilfen

Ab Mai 2016 stellt das nordrheinwestfälische Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport den Kommunen ein neues Angebot zur Verfügung, welches Familien die Onlinesuche nach kommunalen familienbezogenen Angeboten erleichtern soll. (10.05.2016)
In den nordrhein-westfälischen Kommunen gibt es eine Vielzahl an Angeboten zur Entlastung und Unterstützung für werdende Eltern und Familien. Aber nicht jedes dieser Angebote ist leicht zu finden. Sowohl Eltern als auch Fachkräfte der Frühen Hilfen sind darauf angewiesen, dass sie auf möglichst einfache und schnelle Weise Informationen zu Angeboten und den richtigen Ansprechpartnern finden. Hier wird die Internetsuche immer wichtiger.

In den kommunalen Netzwerken Frühe Hilfen wird oftmals der Bedarf nach einer zentralen Suchmöglichkeit nach Angeboten für Eltern und Netzwerkpartner formuliert. Darüber hinaus haben die Netzwerkkoordinierenden Frühe Hilfen und die kommunalen Planungsbereiche (Jugendhilfe-, Gesundheits- und Sozialplanung) ein Interesse, sich einen gesamtkommunalen Überblick über die Angebotslandschaft der Frühen Hilfen zu verschaffen und Entwicklungsbedarfe und Angebotslücken zu identifizieren.

Für diese Bedarfe wird nun ein kostenloses Angebot durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen zur verfügung gestellt: Das „Onlinesystem Frühe Hilfen“. Es wurde von der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen NRW gemeinsam mit einem Arbeitskreis entwickelt und unterstützt die Kommunen im Bereich der Frühen Hilfen, indem
  • es für werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern eine zeitgemäße Onlinesuche nach passenden kommunalen Angeboten bietet,
  • es ein hilfreiches Instrument für die Beratungspraxis darstellt, mit dem Schwangerschaftsberatungsstellen, Familienbüros, Familienzentren, Kindertageseinrichtungen, Willkommensbesuche, Familienbildung, Geburts- und Kinderklinken, Hebammen, niedergelassene Ärzte, Jobcenter uvm. ihre Lotsenfunktion umfassender ausfüllen und in der Beratung Eltern schnell auf hilfreiche Angebote hinweisen und ggf. vermitteln können,
  • es planerische Auswertungsmöglichkeiten für die Frühen Hilfen bietet, die bisher nur mühsam zu realisieren waren,
  • es die kommunale Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung im Bereich Familie und Kinder stärkt,
  • sein Erscheinungsbild der Suchmaske an das kommunale Corporate Design angepasst werden kann,
  • es den Kommunen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die Entwicklungs- und laufenden Nutzungskosten werden aus den Mitteln der Bundesinitiative Frühe Hilfen für landesweite Qualitätsentwicklungsmaßnahmen der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen finanziert.
Die Entwicklung dieses Angebotes ist mit dem Landesbeirat Frühe Hilfen, den Kommunalen Spitzenverbänden Nordrhein-Westfalen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abgestimmt. Ziel war es, Synergien für alle Kommunen herzustellen, indem vermieden wird, dass jede Kommune Zeit und Geld in die Entwicklung eines solchen Systems investieren muss. Das Onlinesystem Frühe Hilfen wurde in Zusammenarbeit mit d-NRW, einer Public Private Partnership mit Beteiligung von Land und Kommunen, vom Sommer 2014 bis August 2015 programmiert.

Die Entwicklung wurde fortlaufend durch einen Arbeitskreis aus Vertreterinnen und Vertretern der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Landesjugendämter, des Gesundheitswesens, des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter und der Landeskoordinierungsstelle „Kein Kind zurücklassen“ begleitet. In die Beratung sind Erfahrungen von Kommunen eingeflossen, die ein ähnliches System als kommunale Eigeninitiative entwickelt haben. Von September 2015 bis Februar 2016 haben zudem fünf Pilot-Kommunen das System getestet. Nun soll das Onlinesystem ab Mai 2016 den Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Der Zugang erfolgt über das Programm zum elektronischen Verwendungsnachweis der Frühen Hilfen. Hierzu haben die Kommunen bereits ein Passwort erhalten.

Kontaktperson für Fragen und weitere Informationen:
Désirée Frese
Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Haroldstraße 4
40213 Düsseldorf

Telefon: (0211) 837-2769
E-Mail: desiree.frese(at)mfkjks.nrw.de

Beispiele zur grafischen Gestaltung der Pilot-Kommunen finden Sie hier (der Aufbau der Datenbank ist in den Kommunen noch nicht abgeschlossen):
Kreis Steinfurt: https://www.fruehehilfen-online.nrw.de/kreis-steinfurt.suche 
Gummersbach: https://www.fruehehilfen-online.nrw.de/gummersbach.suche 
Altena: https://www.fruehehilfen-online.nrw.de/altena.suche 
Unna: https://www.fruehehilfen-online.nrw.de/unna.suche 

Quellen:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
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