Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Bundesfamilienministerium fördert Projekt „Beratungskompetenz zu Regenbogenfamilien“

Das Bundesfamilienministerium fördert ab dem 1. Juli 2015 das bundesweite Modellprojekt „Beratungskompetenz zu Regenbogenfamilien – Erfordernisse und Potenziale in professioneller Begleitung“ des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD). (06.07.2015)
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte mit dem Projekt eine Lücke schließen, damit die Mitglieder von Regenbogenfamilien wohnortnah Rat und Hilfe erhalten und sich willkommen fühlen können. Diverse Angebote sollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Beratungsstellen dabei unterstützen, sich mit den Herausforderungen und Potenzialen von Regenbogenfamilien vertraut zu machen und Hürden für Ratsuchende zu verringern.

Bei der Gestaltung des auf drei Jahre angelegten Projekts ging man davon aus, dass Regenbogenfamilien in den vergangenen Jahren zunehmend gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung erfahren haben, dass aber Vorbehalte gegenüber sexueller Vielfalt – gerade im Kontext von Familie und dem Aufwachsen von Kindern – nach wie vor weit verbreitet sind.

Im Rahmen des Projekts bietet der LSVD ab Frühjahr/Sommer 2016 Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen mit bedarfsgerecht konzipierten, praxisnahen und lösungsorientierten Veranstaltungsmodulen und ein umfangreiches Internetportal inkl. Fachforum an.

Ziele des Projektes
  • Tabus gegenüber "Homosexualität und Elternschaft" im Bereich der beraterischen Arbeit mit Familien abbauen.
  • Aufklärung und Sensibilisierung von Beratern und Beraterinnen zu aktuellen Herausforderungen, die eine Gründung und der Alltag einer Regenbogenfamilie mit sich bringen können, sowie zu Potenzialen und Gestaltungsspielräumen dieser Familienform.
  • Nachhaltige Stärkung und Förderung der "Regenbogenkompetenz" von Fachkräften und Institutionen im Beratungsbereich.
  • Stärkung der Schlüsselkompetenz "Umgang mit Vielfalt" durch einen geschulten professionellen Umgang mit verschiedenen Werten und Familienformen.
  • Reduzierung der Zugangsbarrieren für Mitglieder von Regenbogenfamilien in Beratungsstrukturen der Wohlfahrtsverbände und Kommunen.
  • Ressourcenorientierte Stärkung von Regenbogenfamilien und ihres familiären Zusammenhalts.
Quellen:
Meldung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 01.07.2015
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