Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Flüchtlingshilfe: Neues Online-Angebot der Landesregierung bringt Initiativen mit freiwilligen Helferinnen und Helfern zusammen

Die Landesregierung hat eine Online-Plattform gestartet, um das Zusammenführen von Hilfsangeboten und Hilfebedarfen in der Flüchtlingshilfe landesweit besser zu organisieren. (05.10.2015)
Auf www.ich-helfe.nrw können Institutionen, Organisationen und Initiativen, die ehren- oder hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind, mit wenig Aufwand sich selbst und vor allem ihren jeweiligen Hilfebedarf darstellen. So haben sie die Möglichkeit anzugeben, in welchen Bereichen sie tätig sind, welche Unterstützung sie durch freiwillige Helferinnen und Helfer brauchen und wie sie zu erreichen sind.

Auf diese Weise können Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen, genauer herausfinden, wo in ihrer Umgebung welche Hilfe benötigt wird.

„Wir sind dankbar dafür, dass es bei uns in NRW so viele gibt, die helfen. Diejenigen, die das hauptamtlich tun, und diejenigen, die ehrenamtlich tätig sind und dabei helfen, die Menschen aufzunehmen und willkommen zu heißen. Da wird Tag für Tag ungeheuer viel geleistet. Sie sind das Herz unserer Willkommenskultur“, sagte Ministerpräsidentin Kraft zum Start der Plattform, die anlässlich des bevorstehenden Tags des Flüchtlings (2. Oktober) freigeschaltet wurde. „Was manchmal vielleicht noch nicht ganz so optimal gelingt, das ist das schnelle und genaue Zusammentreffen von Hilfsangeboten und Hilfsbedarf. Aus diesem Grund haben wir diese Plattform für NRW ins Leben gerufen.“

Das Angebot befindet sich in einem fortlaufenden Aufbau. Jede Flüchtlingsinitiative, die auf Hilfe anderer angewiesen ist, kann sich zu jeder Zeit selbst auf der Plattform eintragen sowie ihren Hilfebedarf angeben und diesen regelmäßig aktualisieren.

In der jetzigen Phase geht es vor allem darum, möglichst viele Einträge von Organisationen und Initiativen zu erzielen. So soll eine ständig wachsende Datenbank entstehen, die von den Bürgerinnen und Bürgern ortsbezogen nach konkretem Hilfebedarf durchsucht werden kann.

Quellen:
Pressemitteilung der Landesregierung Nordrhein-Westfalens vom 01.10.2015
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