Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Bertelsmann Ländermonitor Frühkindliche Bildung -
"Der positive Trend setzt sich fort. Weitere Anstrengungen sind notwendig"

Der von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegte Ländermonitor frühkindliche Bildung bestätigt den Ansatz der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Kitaqualität. (24.08.2015)
"Die Entwicklung geht in die richtige Richtung, aber es bedarf weiterer Anstrengungen aller Beteiligten, um für die Kinder eine gute Tagesbetreuung zu ermöglichen und gute Rahmenbedingungen für die Fachkräfte zu schaffen. Der Ländermonitor zeigt eindrücklich, dass wir bei der Qualität der Kindertagesbetreuung noch einen längeren Weg vor uns haben. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass wir die freiwerdenden Mittel des Betreuungsgeldes gemeinsam mit den Ländern für gute Kinderbetreuung zur Verfügung stellen", erklärt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Insgesamt setzt sich der Trend der letzten Jahre fort: Die Personalschlüssel in den Kitas verbessern sich oder bleiben konstant. Der vielfach befürchtete Qualitätsverlust durch den Kitaausbau ist ausgeblieben. In einzelnen Ländern sind seit 2012 deutliche Verbesserungen zu verzeichnen.

"Wir haben im vergangenen Jahr einen Prozess angestoßen, in dem wir gemeinsam mit den Ländern, Kommunen, Trägern und Gewerkschaften sowie den Wirtschaftsverbänden die Qualität in der Kindertagesbetreuung verbessern wollen", so Ministerin Schwesig. Im November dieses Jahres wird die nächste Bund-Länder Konferenz "Frühe Bildung" stattfinden.

Bei der Auftaktkonferenz zur frühen Bildung im Herbst 2014 haben sich Bundesfamilienministerin Schwesig und die Fachministerinnen und Fachminister der Länder auf einen Prozess zur Entwicklung gemeinsamer Qualitätsziele in der Kindertagesbetreuung geeinigt. Auf Initiative der Bundesministerin wurde daraufhin die AG "Frühe Bildung" eingerichtet. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, Vorschläge für gemeinsame Handlungsziele und Finanzierungsgrundlagen für das System der Kindertagesbetreuung zu entwickeln. Die Grundlage für den Qualitätsprozess ist das gemeinsame Communiqué der Bundesfamilienministerin und dem Vorsitz der Jugend- und Familienminister-Konferenz.


Auch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen äußerte sich zu dem Bericht:

"Der Personalschlüssel in den nordrhein-westfälischen Kitas verbessert sich – Der Ausbau geht weiter"


Die von Bertelsmann im Ländermonitor veröffentlichten Daten zeigen, dass sich das große Engagement der Landesregierung im Bereich der Kindertagesbetreuung auszahlt. Sowohl 2013/2014 als auch 2014/2015 hat Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich beim Angebot für die unterdreijährigen Kinder die größten Zuwachsraten vorzuweisen. Die von Bertelsmann vorgelegten Zahlen für das Kindergartenjahr 2013/2014 zeigen, dass sich parallel auch der Personalschlüssel verbessert hat. Und dies gilt sowohl für die Betreuung der Unterdreijährigen als auch für die Betreuung der Kinder ab drei Jahren.

Im U3-Bereich liegt Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich hinter Baden-Württemberg, Bremen und Rheinland-Pfalz auf einem der oberen Plätze und im Ü3-Bereich im guten Mittelfeld.

Und Nordrhein-Westfalen investiert weiter in zusätzliches Personal. Insgesamt stellt das Land im Rahmen der Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) im laufenden Kindergartenjahr über 260 Millionen Euro für zusätzliches Personal zur Verfügung. Das Gesamtbudget des Landes für frühkindliche Bildung hat sich seit 2010 von einer auf rund zwei Milliarden Euro nahezu verdoppelt.

Vier von fünf Beschäftigten in nordrhein-westfälischen Kitas haben ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis, so die Auswertung der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik. Familienministerin Ute Schäfer dazu: "Die Gestaltung der Arbeitsverträge ist vorrangig Angelegenheit der Träger. Aber wir setzen uns für sichere Beschäftigungsbedingungen ein und wollen die Träger hierbei besser unterstützen. Wir haben deshalb im KiBiz wichtige Weichenstellungen vorgenommen, die den Trägern mehr Planungssicherheit ermöglichen." Fällt etwa in einem Jahr der Zuschuss wegen veränderter Anmeldezahlen geringer aus als im Vorjahr, erhält der Träger mit der Planungsgarantie immer mindestens den Zuschuss des Vorjahres.

Quellen:
Pressemeldungen des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen vom 24.07.2015
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