Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
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Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
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- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
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Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
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- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
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Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
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- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
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Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
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- Teilnehmer des Modellvorhabens „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ stehen fest Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann Stiftung haben die Namen der 18 Städte und Kreise bekanntgegeben, die zur Teilnahme am gemeinsamen Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" ausgewählt worden sind. (28.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ gewinnt an Fahrt –
Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
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Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Aktuelles
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Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
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"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Elf Kompetenzzentren „Frau und Beruf“ bewilligt 2012 sind bereits elf neue Kompetenzzentren "Frau und Beruf" an den Start gegangen. Mit der Bewilligung von drei weiteren neuen Einrichtungen ist noch im ersten Quartal zu rechnen. (22.02.2012) mehr - Was brauchen Familien vor Ort?
Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
- Ministerin Steffens: Wir wollen die Pflege in NRW zukunftsfest machen Das Landeskabinett hat die Eckpunkte für eine vorgezogene Reform des Landespflegerechtes und des Wohn- und Teilhabgesetzes NRW (WTG) verabschiedet. (08.02.2012) mehr
- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
- Kinderarmut: Unter Dreijährige besonders stark betroffen - Große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Regionen - Ost-West-Gefälle verringert sich Bertelsmann Stiftung zeigt Kinderarmut für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte - Erstmalig auch Differenzierung nach Stadtvierteln möglich. (03.02.2012) mehr
Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Fachkongress des MFKJKS am 15. Mai 2012 (Vorankündigung) Das nordrhein-westfälische Familienministerium bereitet derzeit eine ganztägige Fachtagung mit Infomarkt vor. Sie wird am 15.5.2012, dem Internationalen Tag der Familie, im LVR Museum in Oberhausen stattfinden. (22.02.2012) mehr - Workshop: „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“
Am 29. März 2012 in Köln-Deutz Das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen führt im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport im Rahmen einer Werkstattreihe einen Workshop zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Familien“ durch. (22.02.2012) mehr - Land fördert 150 neue Familienzentren in sozial benachteiligten Stadtteilen Familienministerin Ute Schäfer hat am 14. Februar in Düsseldorf eine Liste mit 150 neuen Familienzentren vorgestellt, die ab dem nächsten Kindergartenjahr in sozial benachteiligten Stadtteilen vom Land gefördert werden. (14.02.2012) mehr
- Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr Familienministerin Ute Schäfer hat am 10.02.2012 in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. (10.02.2012) mehr
- Junge Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich ab sofort in der Initiative JUGEND STÄRKEN Mit der Initiative JUGEND STÄRKEN unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend junge Menschen mit schlechteren Startchancen auf ihrem Weg ins Erwerbsleben. Ein neuer Projektbaustein "JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!" bindet dabei ab sofort auch Unternehmen stärker ein. (10.02.2012) mehr
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- „Männer in Kitas“ – Informationen zu einer geschlechtsspezifischen Personalauswahl und zu Stellenausschreibungen, die sich besonders an Männer richten Im Rahmen der Initiative „Männer in Kitas“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt sich den Verantwortlichen in Kitas die Frage, ob es zulässig ist, bei Stellenausschreibungen Männer ausdrücklich zu einer Bewerbung zu ermutigen. (07.02.2012) mehr
- Kristina Schröder: "Wir müssen Familien bessere Zeiteinteilung ermöglichen" Über 660 Lokale Bündnisse setzen sich in ihrer Kommune für Familien ein. Mehr als 13.000 Akteurinnen und Akteure, darunter über 5.000 Unternehmen, beteiligen sich. (07.02.2012) mehr
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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Aktuelles
Ministerin Schäfer stellt Task Force zum U3-Ausbau vor: Hotline ab heute frei geschaltet
Die Einrichtung einer Task Force U3-Ausbau im Familienministerium war ein Ergebnis des Krippengipfels, zu dem die Ministerin erstmals in Nordrhein-Westfalen Bürgermeister und Oberbürgermeister sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Träger, der Kirchen, des Landeselternbeirats, der Gewerkschaften, der Landesjugendämter und der Landtagsfraktionen kurz vor Weihnachten eingeladen hatte.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
"Auf dem Krippengipfel wurden sehr konkrete Probleme beim Ausbau von U3-Plätzen benannt, die beispielsweise in der Zusammenarbeit von örtlichen Ämtern oder bei der Erteilung der Betriebserlaubnis durch die Landesjugendämter entstehen. Deshalb haben wir vereinbart, eine Task Force einzurichten. Sie hat die Aufgabe, Kommunen und Träger ganz konkret bei möglichen Schwierigkeiten zu unterstützen und noch bestehende bürokratische Hürden oder Verzögerungen bei den Antragsstellungen gemeinsam mit den Beteiligten vor Ort im Dialog zu beheben", erklärte Schäfer.
Die Task Force hat ihre Geschäftsstelle direkt im Ministerium. Sie nimmt ihre Arbeit heute auf. Dazu gehört auch die Klärung telefonischer Anfragen. Ab heute ist im Familienministerium eine Hotline frei geschaltet. Sie richtet sich z.B. an Kommunen, freie Träger von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter.
"Wichtigster Aspekt bei der Task Force wird es sein, sich ein Bild zu verschaffen über Durchführungsprobleme beim Ausbau von Betreuungsangeboten. Diese hängen auch mit unterschiedlichen Bedingungen vor Ort zusammen. Das heißt konkret: Die Task Force hat die Aufgabe, bei auftretenden Problemen alle Akteure vor Ort an einen Tisch zu holen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Dabei kann es zum Beispiel darum gehen, mit den Landesjugendämtern über die Erteilung der Betriebserlaubnis für eine konkrete Maßnahme zu sprechen. Möglich sind aber auch Probleme, die sich aus unterschiedlichen Vorgaben zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb der Verwaltung ergeben - beispielweise dem Baurecht und dem Brandschutz. Die Task Force wird sich in unterschiedlicher Besetzung dieser Themen annehmen", sagte die Ministerin.
Die Hotline erreichen Sie unter: 0211/837-3737. Neben der Hotline wurde auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter u3ausbau@mfkjks.nrw.de können Anfragen auch schriftlich an die Task Force gerichtet werden. Auch diese E-Mail-Adresse ist seit heute frei geschaltet.
Hintergrundinformationen
Zurzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 100.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Ab dem 1. August 2013 müssen die Kommunen den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der vom Deutschen Jugendinstitut München für Nordrhein-Westfalen im Landesdurchschnitt prognostizierte Bedarf liegt bei rund 32 Prozent aller Kinder unter drei Jahren. Das sind insgesamt rund 144.000 Plätze. Bis 2013 müssen demnach in Nordhrein-Westfalen noch rund 44.000 Plätze geschaffen werden.
Auf dem Krippengipfel des Bundes 2007 haben Bund, Länder und Kommunen vereinbart, sich die Kosten für den U3-Ausbau zu teilen: Ein Drittel der Kosten sollte vom Bund, ein Drittel von den Ländern und ein Drittel von den Kommunen übernommen werden. Der Bund hat Nordrhein-Westfalen für den Ausbau von U3-Plätzen bis 2013 rund 480 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In Nordrhein-Westfalen wurden bis zum Regierungswechsel 2010 keine eigenen zusätzlichen Landesmittel in den U3-Ausbau investiert. Unmittelbar nach dem Regierungswechsel hat das Land mit dem Nachtragshaushalt 2010 ein Sofortprogramm in Höhe von 150 Millionen Euro zum U3-Ausbau für die damals entstandenen Härtefälle aufgelegt. Dieses Sofortprogramm wurde 2011 zu einem Sonderprogramm U3-Ausbau NRW mit insgesamt 400 Millionen Euro Landesmitteln bis 2013 erweitert. Daraus haben die örtlichen Jugendämter bis heute insgesamt 310 Millionen Euro erhalten. Die restlichen 90 Millionen Euro werden den Jugendämtern 2012 und 2013 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verhandelt die Landesregierung zurzeit im Rahmen der so genannten Konnexitätsgespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden weitere Fördermittel des Landes für den Ausbau und den Betrieb von U3-Plätzen.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW vom 01.02.2012
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