Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009

"KOMM-IN NRW kommt an. Das zeigt das große Interesse der Kommunen am Landesprogramm zur innovativen Integrationsarbeit in den Kommunen", teilte Integrationsminister Armin Laschet am 8. Oktober 2008 in Düsseldorf mit. (08.10.2008)
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.

Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.

Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.

Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."

Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.

Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
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