Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Erstes Projekt im Wettbewerb familie@unternehmen.NRW des Familienministeriums gestartet
Antragsschluss: 30.05.2008

"Es ist erfreulich, dass schon nach so kurzer Zeit das erste Projekt in unserem Wettbewerb gestartet wird. Das zeigt, dass die Betriebe ein großes Interesse an der Einführung familienfreundlicher Maßnahmen haben und somit in ihre Zukunft investieren", sagte Familienminister Minister Armin Laschet am 1. Oktober 2008 anlässlich der Übergabe des Zuwendungsbescheides an das Projekt "TABB - Teilzeitberufsausbildung" in Remscheid. (01.10.2008)
Das Projekt der Gesellschaft für berufliche Bildung (gbb) nimmt Platz unter den Gewinnern des Wettbewerbs familie@unternehmen.NRW, das im Rahmen des NRW-EU-Ziel-2-Programms des Landes Nordrhein-Westfalen stattfand.

Mit dem Wettbewerb "familie@unternehmen.NRW" werden landesweit innovative Konzepte zur familienfreundlichen Personalpolitik, Unternehmenskultur und -infrastruktur ausgezeichnet und gefördert. Die Ergebnisse werden einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Ziel des Wettbewerbes ist es, einen Mentalitätswechsel bei Unternehmen, Sozialpartnern und Öffentlichkeit zugunsten von mehr Familienfreundlichkeit zu unterstützen.

Aus den bis zum 30. Mai 2008 eingereichten Anträgen entschied sich die Jury im Juni 2008 für 19 Konzepte. Diese werden über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 3 Millionen Euro gefördert. Für den Wettbewerb stehen insgesamt (mit Eigenmitteln) 5,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Das heute gestartete Projekt "TABB - Teilzeitberufsausbildung" will jungen Eltern die Chance auf eine Teilzeitausbildung eröffnen. Zwar gibt es die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung nach dem Bundesausbildungsgesetz bereits seit 2005, sie ist aber sowohl potentiellen Auszubildenden, als auch Ausbildungsbetrieben wenig bekannt. "Zudem fehlt eine zentrale Anlaufstelle, bei der alle Fäden zusammenlaufen. Teilzeitberufsausbildung ist eben keine Standardausbildung, sondern hoch individuell", so der Projektleiter Marc Petschke der gbb. Ziel des Projektes ist es daher, eine Beratungsstelle für Teilzeitausbildung zu etablieren, die Unternehmen über diese familienfreundliche Ausbildungsmöglichkeit informiert und dazu motiviert, diese auch anzubieten. Die Beratungsstelle soll offen für Mütter und Väter sein, die auf Grund ihrer familiären Situation keine Vollzeitausbildung absolvieren können.

Minister Laschet betonte: "Dieses Projekt und auch alle anderen Sieger stehen für vorbildliche Projektideen im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zeigen eindrucksvoll, wie passgenaue und professionelle Angebote aussehen sollen." Die weiteren ausgewählten Projekte zielen unter anderem auf berufstätige Mütter während und nach der Elternzeit, auf eine aktive Vaterschaft oder auf die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege älterer Angehöriger ab.


Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 01.10.2008
Veranstaltungskalender
September
Mo Di Mi Do Fr Sa So
35 26 27 28 29 30 31 1
36 2 3 4 5 6 7 8
37 9 10 11 12 13 14 15
38 16 17 18 19 20 21 22
39 23 24 25 26 27 28 29
40 30 1 2 3 4 5 6

alle Termine

Qualifizierung

Karte klein Familienmanager

Wo gibt es sie? Familienmanagerinnen und -manager in Nordrhein-Westfalen im Überblick

Es gibt bereits viele zertifizierte Familienmanagerinnen und -manager. Die Karte zeigt Ihnen auf einen Blick, wo überall in Nordrhein-Westfalen Familienmanagerinnen und -manager für mehr Familienfreundlichkeit in den Kommunen aktiv sind. mehr

Audit familiengerechte Kommune

Lokale Bündnisse für Familie

Gesundheitliche Chancengleichheit