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Archiv Ausschreibungen und Wettbewerbe
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
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Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
- Archiv Meldungen Hier finden Sie alle aktuellen und zurückliegenden Meldungen. mehr
Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr
Aktuelles
KOMM-IN NRW ist der Motor innovativer Integrationsarbeit
Antragsfrist für Haushaltsjahr 2009: Ende 2008 bis 28.02.2009
In 57 Städten und Kreisen konnten jetzt ebenso viele Projekte bewilligt werden. Insgesamt haben die Projekte ein Fördervolumen von rund 2,45 Millionen Euro. Seit dem Start des Landesprogramms im Jahr 2005 haben 86 Kommunen mit insgesamt 212 Projekten teilgenommen. Die Projekte reichen in ihrer Vielfalt von der Erstintegration über Bildung und Ausbildung, Partizipation bis hin zur Kultur- und Stadtentwicklung. "Dass Nordrhein-Westfalen in der Integrationspolitik bundesweit ein so hohes Ansehen genießt, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst der Kommunen", so Laschet.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Mit dem Programm KOMM IN-NRW fördert das Land zum Beispiel das "Solinger Integrationsnetzwerk", das besonders innovativ bei der Reformierung der örtlichen Ausländerbehörde sowie der Unterstützung der Migrantenselbstorganisationen in Erscheinung trat. Die Ausländerbehörde wandelte sich dabei von der traditionellen Ordnungsbehörde zu einem "kundenorientierten Dienstleister" mit umfassenden Beratungsaufgaben. Sie besitzt nun auch eine zentrale Lenkfunktion beispielsweise bei der Vermittlung der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Sprachkurse, ihrer Weiterleitung an die Migrationserstberatungsstellen oder bei der Kontaktpflege mit Migrantenselbstorganisationen. Das Netzwerk der mehr als 40 Solinger Migrantenselbstorganisationen wurde ausgebaut, ihre maßgeblichen Akteure weiterqualifiziert, um sie in den städtischen Integrationssteuerungsprozess einzubinden und damit neue Ressourcen zu schaffen. Durch die enge Vernetzung der städtischen Stellen, der Ausländerbehörde, der Integrationskursträger, Verbände und Selbstorganisationen wurde in Solingen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der mit Integration beschäftigten Menschen nachhaltig verbessert.
Ziele der KOMM-IN Projekte sind Transparenz, Vernetzung und strategische Steuerung. Über diese bewährten Ziele hinaus konzentriert sich die Förderung in diesem Jahr auf Vorhaben, die die Steuerung der Qualität und der Wirksamkeit der angebotenen Integrationshilfen beinhalten. Es werden nun auch Transferprojekte und Projekte zur interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Durchführung eines Integrationstrainings gefördert. Dieses Training für Kommunen wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Hertie-Stiftung für Entscheider aus Politik und Verwaltung entwickelt.
Minister Laschet: "Wir wollen die Kommunen und Kreise bei der wirksamen und erfolgreichen Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen. Nur durch eine bessere Zusammenarbeit und Vernetzung mit den kommunalen Entscheidungsträgern können Erfolge erzielt werden."
Die Fortführung des Landesprogramms ist geplant. Neue Anträge für das Haushaltsjahr 2009 können ab Ende 2008 bis zum 28.02.2009 beim Kompetenzzentrum für Integration eingereicht werden.
Quellen:
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
Pressemitteilung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integraiton des Landes Nordrhein-Westfalen vom 08.10.2008
LINKS ZUM THEMA
- Integration Nordrhein-Westfalen hat eine lange und lebendige Zuwanderungs- und Integrationsgeschichte. Etwa 4 Mio. Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte leben in unserem Land. Zuwanderung birgt Chancen und Risiken zugleich. Zuwanderung ohne Integration ist riskant für alle Beteiligten. Integration ist deshalb unverzichtbar. mehr
- Familienfreundliche Verwaltung In der Kommunalverwaltung gibt es vielfältige Zuständigkeiten und Anlaufstellen für Familien. Aus Sicht der Familien ist es wichtig, dass sie von allen Verwaltungsbereichen (z.B. Kultur, Service, Infrastruktur ...) als Zielgruppe wahr- und ernst genommen werden. Auch als Arbeitgeberin steht die Verwaltung in der Verantwortung, die Familieninteressen zu berücksichtigen. Ganzheitliche, kooperative Sichtweisen und Lösungen sind dabei besonders Erfolg versprechend. mehr
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Weitere Meldungen
- Landesregierung startet Ideenwettbewerb "Vision 2025" - Minister Laschet: "Auf die Jugend kommt es an!"
Einsendeschluss: 30. Oktober 2009 Unter dem Motto „Vision 2025 - Wie sieht deine Zukunft aus?“ veranstaltet das Jugendministerium im Rahmen des Paktes mit der Jugend den ersten landesweiten Ideenwettbewerb für Jugendliche. (22.06.2009) mehr - familie@unternehmen.NRW
Wettbewerbsfrist: 15. Oktober 2009 Im Rahmen des NRW Ziel 2-Programmes werden die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesucht. (22.06.2009) mehr - Robert Jungk Preis sucht Zukunftsprojekte im Quartier
Antragsfrist: 31. August 2009 Wie wollen wir leben? Und wie kann die Zivilgesellschaft den demografischen Wandel gestalten? Der Robert Jungk Preis 2009 sucht Zukunftsprojekte im Quartier, die überzeugende Antworten auf diese Fragen geben. (01.04.2009) mehr - Projektaufruf „Jugendliche im Stadtquartier“ – Innovative Beteiligungsformen für Jugendliche
Anmeldeschluss: 30. Juni 2009 Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ wird in diesem Projektaufruf nach Konzepten gesucht, mit denen Jugendliche in besonders innovativer Art und Weise in die Entwicklung ihres Stadtquartiers einbezogen werden. (10.06.2009) mehr - Wettbewerb für innovative Wohngemeinschaften im Alter gestartet
Bewerbungsfrist: 31. Mai 2009 Unter dem Motto "Wohnen für (Mehr)Generationen - Gemeinschaft stärken, Quartier beleben" hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wettbewerb zur Errichtung von Seniorenwohngemeinschaften aufgelegt. (11.02.2009) mehr - Wettbewerb „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“
Bewerbungsfrist 22. Mai 2009 Die Städte im Programm „Soziale Stadt NRW“ verfügen über langjährige und weitreichende Erfahrungen in der integrierten Stadterneuerung. Anlässlich des Jubiläums 10 Jahre „Bund-Länder-Programm Soziale Stadt“ im Jahr 2009 soll dieses Know-how präsentiert und weitergegeben werden. (24.04.2009) mehr - EU-Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit
Antragsfrist: 20. Mai 2009 Das Gesundheitsprogramm der EU soll eine Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Bürgerinnen und Bürger bewirken. Einen Anknüpfungspunkt zum Thema „Kommunale Familienpolitik“ gibt es insbesondere im Bereich der Kindergesundheit. (13.03.2009) mehr - Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur
Antragsfrist: 23. April 2009 Der Wettbewerb 'Stadt bauen. Stadt leben.' zeichnet abgeschlossene Projekte der Stadtentwicklung aus. Antragsberechtigt sind alle Gebietskörperschaften und Verbände. Anknüpfungspunkte für Kommunale Familienpolitik gibt es beispielsweise bei Beteiligungsverfahren. (13.03.2009) mehr - AAMEE Austauschprogramm - Einladung für Freiwilligenorganisationen
Anmeldefristen: 15. März | 25. März | 4. Mai 2009 Ziel des "Active Ageing of Migrant Elders across Europe" (AAMEE) Good-Practice Austauschprogramms ist es, das Engagement von Freiwilligenorganisationen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte z.B. in den Bereichen Kultur und Freizeit, lebenslanges Lernen, kultursensible Pflege, Wohnen etc. zu initiieren und zu fördern. (27.02.2009) mehr - Gelsenwasser fördert Generationenprojekte
Bewerbungsfrist: 6. April 2009 Unterstützt werden Projekte, in denen die verschiedenen Zielgruppen den demografischen Wandel gemeinsam meistern und voneinander lernen. Es sollen öffentliche Einrichtungen gefördert werden, die sich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. (25.02.2009) mehr - Präventionspreis Frühe Kindheit 2009 ausgeschrieben
Bewerbungsfrist: 31. März 2009 Unter dem Titel „Für die Jüngsten das Beste – Pädagogische Qualität in Krippe und Kindertagespflege“ hat die Deutsche Liga für das Kind zum vierten Mal den Präventionspreis Frühe Kindheit ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000,- Euro. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. (18.11.2008) mehr - Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit"
Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009 Mitmachen ist gefragt! Gesucht werden Ideen zur nachhaltigen Entwicklung: Dabei sind den Überlegungen für das Miteinander der Generationen keine Grenzen gesetzt: sei es, was das Wohnumfeld angeht, den Personennahverkehr oder etwas ganz Neues. (03.12.2008) mehr - Programm "Aktiv im Alter": Zweite Ausschreibungsrunde gestartet
Bewerbungsschluss: 9. März 2009 Ab dem 2. Februar können sich wieder Städte, Landkreise und Gemeinden für das Programm "Aktiv im Alter" bewerben. Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, ein Leitbild des aktiven Alters in der Kommune zu entwickeln und zu erweitern. Bewerbungssschluss ist der 9. März. (02.02.2009) mehr - Fördermittel aus dem Europäischen Integrationsfonds werden vergeben
Antragsfrist: 9. März 2009 Anträge auf Förderung im Rahmen des EU-Programms „Solidarität und Steuerung der Migrationsströme“ müssen direkt in Brüssel gestellt werden. Das Budget für die aktuelle Ausschreibung beträgt rund vier Millionen Euro. (21.01.2009) mehr - Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zum Thema Demenz
Bewerbungsfrist: 28. Februar 2009 Mit bis zu 15.000 Euro fördert die Robert-Bosch-Stiftung lokale Projekte, die Demenz als Thema aufgreifen. Ziel ist es, zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Entlastung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen anzustoßen. (05.02.2009) mehr - RheinEnergieStiftung Familie fördert Träger von Familienprojekten
Bewerbungsschluss: 16. Februar 2009 Projekte verschiedenster inhaltlicher Ausrichtung fördert die RheinEnergieStiftung Familie. Anträge für Projekte im Rheinland oder im Oberbergischen Land können anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, der Kirchen oder gemeinnützige Institutionen stellen. (24.10.2008) mehr - EU-Programm „Jugend in Aktion“
Bewerbungsfrist: 1. Februar 2009 Zusammenarbeit und Ausbildung in der Jugendarbeit ist einer der Aktionsbereiche im EU-Programm „Jugend in Aktion“. Insgesamt fünfmal im Jahr können Förderanträge gestellt werden. (16.01.2009) mehr