Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Krefeld: 34 Familienbeauftragte in der Verwaltung ernannt

Um die Familienfreundlichkeit zu erhöhen, hat die Stadt Krefeld in jedem Fachbereich einen Mitarbeiter ausgewählt, der sich in besonderer Weise um die Wahrnehmung der Interessen von Kindern und Familien kümmern soll. (05.07.2012)
Familien beleben das Stadtbild und sorgen dafür, dass sich eine Stadt weiterentwickelt. Die Stadt Krefeld hat sich deswegen zum Ziel gesetzt, die Familienfreundlichkeit weiter auszubauen, um für Familien auch weiterhin attraktiv und lebenswert zu bleiben.

Viele Anliegen und Wünsche der Familien betreffen dabei die Arbeit der Verwaltung, insbesondere wenn es darum geht, die Lebensbedingungen der Menschen in Krefeld kinder- und familienfreundlicher zu gestalten. Eine neue Form der Vernetzung innerhalb der Verwaltung bilden dazu erstmals 34 neu ernannte Kinder- und Familienbeauftragte. Aus jedem Fachbereich wurde dazu ein Mitarbeiter gewählt, dessen Aufgabe es zukünftig ist, im Rahmen seiner Arbeit die Interessen von Kindern und Familien in den Blickpunkt zu stellen.

In einer Auftaktveranstaltung im Februar hatten die ernannten Mitarbeiter bereits die Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam zu erörtern, was für Eltern, Kinder oder Jugendliche eine familienfreundliche Stadt ausmacht. Nach Meinung der Kinder- und Familienbeauftragten sei die Stadt Krefeld beispielsweise schon gut aufgestellt bei den Themen Spielplätze, Jugendzentren, Fahrradfreundlichkeit, Familienrabatte und Verkehrssicherheit. Wünschenswert seien hingegen bessere Informationen über städtische Familienangebote im Internet, preiswertes Bauland, mehr familienfreundliche Sportangebote oder auch ein Verwaltungslotse für Familienangelegenheiten.

Mit dem neu geschaffenen Netzwerk innerhalb der Verwaltung, ergibt sich für die Stadt nun die Möglichkeit besser zu erkennen, wo Veränderungen für Kinder und Familien in Krefeld erreichbar oder sogar nötig sind. Als erstes Arbeitsergebnis der Vernetzung wird zunächst der Internetauftritt der Stadt Krefeld für Themen rund um die Familie benutzerfreundlicher gestaltet. Alle weiteren Themen sollen dann  in regelmäßigen Treffen bearbeitet werden.

Die Idee der Kinder- und Familienbeauftragten hat die Stadt Krefeld von der Stadt Stuttgart übernommen. Koordiniert wird die Arbeit der 34 Kinder- und Familienbeauftragten durch das Kinder- und Familienbüro. Zur Stärkung ihrer Familienfreundlichkeit wird die Stadt Krefeld darüber hinaus dem Netzwerk „Cities for Children“ beitreten. In dem Städtenetzwerk tauschen sich derzeit 76 Städte aus 32 europäischen Ländern zu familienpolitischen Themen aus.

Quellen:
Online-Recherche auf www.krefeld.de, 05.07.2012
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