Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

EU-Förderprogramme

Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)


 

Inhalt


Ziel des Programms „BIWAQ“ ist die gezielte Verzahnung von städtebaulichen Investitionsmaßnahmen für benachteiligte Stadtquartiere aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zur Stabilisierung und ganzheitlichen Aufwertung von benachteiligten Quartieren.

Das Finanzvolumen für die gesamte Programmlaufzeit beträgt insgesamt 184 Millionen Euro, davon 124 Millionen Euro aus Mitteln des ESF und 60 Millionen Euro aus Mitteln des BMVBS.

 

Ausrichtung


Gefördert werden passgenaue arbeitsmarktpolitische Projekte, die insbesondere in den Programmgebieten des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" die Qualifikation und berufliche Situation der Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort sowie die lokale Ökonomie verbessern. Gefördert werden Projekte zur Integration von langzeitarbeitslosen Frauen und Männern in Arbeit, zur Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit (inklusive der Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf) sowie zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

In der zweiten Förderrunde geht es dann insbesondere um die Förderung von quartiersbezogener sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung im gemeinnützigen Bereich als eigenständiges Handlungsfeld "Quartiersarbeit". Mit Quartiersarbeit soll Langzeitarbeitslosen, die bis jetzt nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden konnten, eine neue Perspektive gegeben werden. Gleichzeitig soll im Sinne eines integrierten Handelns Stadtentwicklungspolitik mit städtebaulichen Investitionen und Arbeitsmarktpolitik vor Ort besser verzahnt werden.

Zielgruppen sind vor allem (geringqualifizierte) Jugendliche, insbesondere mit Migrationshintergrund, Langzeitarbeitslose und Existenzgründer/innen sowie Betriebe der lokalen Ökonomie.

 

Anknüpfungspunkt


Neben arbeitsmarktpolitischen Aspekten, beinhaltet das Programm Anknüpfungspunkte für Projekte, die in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Stadt- und Sozialraumentwicklung sowie Migration angesiedelt sind.

 

Förderdauer


2008 - 2015

 

Kontakt

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Referat SW 22
Ingo Weiß
Tel.: 030-18300-6221

Eva Wilke
Tel.: 030-18300-6223

Krausenstraße 17 - 20
10117 Berlin
E-Mail: Ref-SW22(at)bmvbs.bund.de


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