Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Sassenberg – Vernetzung vor Ort verbessern

Claudia Niehues ist zertifizierte „kommunale Familienmangerin“ / Ausbildung an der Ruhr-Universität

Ihr Zertifikat für „Kommunales Familienmanagement“ nahmen am Dienstag in Bochum 23 Absolventen nach einjähriger Fortbildung entgegen. Mit dabei auch die Sassenbergerin Claudia Niehues, die  erfolgreich an dem Qualifizierungskurs des Informations- und Qualifizierungszentrums für Kommunen (IQZ) an der Ruhr-Universität Bochum – die im Auftrag des Familienministeriums durchgeführt werden – teilgenommen hat.

„Das ist auf jeden Fall zu empfehlen und eine totale Bereicherung“, zog Claudia Niehues vom Familienzentrum ein positives Fazit. Vier Module, die jeweils über zwei Tage an der Ruhr-Uni Bochum liefen, belegte sie im  Laufe eines Jahres. Der Kursus begann im Oktober mit dem ersten Modul, in dem die Grundlagen des kommunalen Managements vermittelt wurden. „Es ging unter anderem um Familienforschung und die demografische Entwicklung in den Kommunen“, berichtet Claudia Niehues.

Im Januar folgte Modul zwei mit dem Schwerpunkt „Kommunale Familienpolitik“. „Es ist sehr interessant, wie  sich Politik für die Familien einsetzten kann. Das Thema muss angepackt werden.“ In Sassenberg seien da schon gute Wege vorhanden, aber es gebe noch viele weitere Ansatzpunkte. „Es geht darum, die Familien im Ort zu halten.“ Im Mai standen die Verwaltungsstrukturen im Mittelpunkt, und im September schloss Modul vier mit einer Präsentation ab. „Jeder hat eine Arbeit geschrieben, die bis zu 15 Seiten lang war. Meine Arbeit trägt den Titel: Familienzentrum – Ein Netzwerk familienorientierter Dienste.“ „Die kommunalen Familienmanager haben das nötige Handwerkszeug, um die Städte, Gemeinden und Kreise noch familienfreundlicher zu gestalten und die Familienpolitik auf lokaler Ebene weiter zu verbessern“, sagte Familienministerin Ute Schäfer. Dies sei besonders wichtig, denn für Kommunen sei familiengerechte Politik ein Standort- und Zukunftsfaktor. „Familienmanager helfen dabei, passgenaue Konzepte zu entwickeln und optimale Rahmenbedingungen für Familien zu gestalten. Dazu gehören Bildungsangebote für Kinder und Erwachsene, Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Freizeit-, Kultur- und Sportangebote“, erklärte Schäfer. Sie müssten im Rathaus genauso Gehör finden wie in Schulen und Kitas, sie vermittelten zwischen Ämtern und Verbänden, kooperierten mit Medien, Initiativen und Betrieben und brächten eigene Projekte ans Laufen.

Und das ist auch Claudia Niehues wichtig, denn sie möchte ihre neuen Erkenntnisse gerne den Politikern vorstellen. „Es geht um eine Vernetzung vor Ort“, sagt die Sassenbergerin. Dabei sollen Politik, Verwaltung, Vereine und Verbände zusammenarbeiten. „Hier gibt es schon tolle Ansätze bei der Stadt. Aber ich habe durch den Kursus viele neue Impulse und Ideen erhalten.“

Und sie dürfte sicher auf offene Ohren stoßen, denn die Maßnahme war mit der Stadt und Bürgermeister Josef Uphoff abgesprochen, der sie auch bewilligt und befürwortet hat. Letztlich profitiert die Stadt von einer kommunalen Familienmanagerin.


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