Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Telgte – Familien sollen stärker in den Focus rücken

Telgte: Familien sollen stärker in den Focus rücken
  • Die neue Familienmanagerin Maria Lindemann zusammen mit Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich und Prof. Dr. Peter Strohmeier, Leiter des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR).
„Familien sind aus gutem Grund in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, denn ein zukunftsfähiges Land braucht sie“, sagte am Dienstagabend Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Familienministerium, bei der Verleihung der Urkunden an den 25 erfolgreichen Absolventen des vierten Zertifikatskurses „Kommunales Management für Familien“ in Bochum. Unter ihnen war auch die Telgter Fachbereichsleiterin Maria Lindemann, die zusammen mit einer Kollegin in Sendenhorst die erste Familienmanagerin im Kreis ist. „Das war nicht nur eine inhaltlich sehr interessante Fortbildung, sondern sie diente vielmehr auch dazu, Kontakte auf Landesebene und zwischen den Kommunen zu knüpfen“, freute sich Maria Lindemann.

Insgesamt vier jeweils zweitägige Module forderten die Telgterin. Zudem erstellte sie eine Projektarbeit, die die Organisation und Begleitung des Familientages, der am 15. Mai auf dem Marktplatz stattfinden wird, beinhaltete. „Ich sehe das Projekt als eine gute Möglichkeit an, unser lokales Bündnis für Familie stärker in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zugleich zu einer Netzwerkbildung der beteiligten Vereine und Verbände beizutragen“, sagte sie gestern auf WN-Anfrage. Außerdem soll der Tag die Möglichkeit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Kontakte untereinander zu fördern. „Das Interesse daran ist groß und die Bereitschaft zum Mitmachen ebenfalls“, freut sie sich.

Die Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Emsstadt zu forcieren sowie die kommunale Familienpolitik mit Ratschlägen und Ideen zu unterstützen: Das sind nur einige Ziele, denen sich Maria Lindemann in der nächsten Zeit verstärkt widmen will. Zugleich möchte sie auch mit allen Beteiligten ins Gespräch kommen, um Stärken und Schwächen dieser Arbeit in Telgte zu ermitteln.

Das sah auch die Staatssekretärin ihrer Rede anlässlich der Übergabe der Zertifikate so: „Immer stärker hängen Zukunft, Wohlstand und Attraktivität der Kommunen davon ab, ob es ihnen gelingt, den Familien ein lebenswertes Umfeld und berufliche Perspektiven zu bieten.“ Wie wichtig Kommunen wie Telgte das schon heute nehmen, zeige sich auch daran, dass es inzwischen 77 zertifizierte Familienmanagerinnen und –manager in Nordrhein-Westfalen gebe, hieß es während der Feierstunde. Sie wirkten in 56 Kommunen daran mit, dass für Familien ein optimales Lebensumfeld entwickelt werde und passgenaue Rahmenbedingungen geschaffen würden.

Die Teilnehmer des vierten Qualifizierungskurses hätten sich das nötige Rüstzeug erworben, um entsprechende familiengerechte Vorhaben in ihren Kommunen umzusetzen. In dem Kurs seien mit Unterstützung zahlreicher Experten die Grundlagen eines kommunalen Familienmanagements, die Bedeutung der kommunalen Familienberichterstattung und die konkrete Politik für Familien anhand von Projekten vorgestellt worden, die die Teilnehmenden zuvor in ihren Kommunen durchgeführt haben.

Die Zertifizierungskurse „Kommunales Management für Familien“ finden statt im Rahmen der Landesinitiative „Familie kommt an in Nordrhein Westfalen.“ Das Familienministerium hat diese Initiative gestartet, um Kommunen dabei zu unterstützen, eine familiengerechte zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen.

Quelle: Westfälische Nachrichten (Telgte), 26.03.2009

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