Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Förderaufruf „kinderstark – NRW schafft Chancen“

Das Familienministerium NRW möchte Kommunen bei der Förderung von Familien, Kindern und jungen Menschen unterstützen und hat dazu das Programm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ aufgelegt. Für das Jahr 2020 stellt die Landesregierung über 14 Millionen Euro zur Verfügung, die bis zum 29. Mai 2020 beantragt werden können.

Um die Familien als gesamtgesellschaftliches Fundament zu stärken, um Kinder und junge Menschen bis zum Übergang in das Berufsleben bestmöglich und individuell zu fördern, nehmen Kommunen eine Schlüsselstellung ein. Der Aufbau kommunaler Präventionsketten soll ihnen bei der Aufgabe helfen. Durch die systematische Zusammenarbeit von kommunalen Akteuren wie Kinder- und Jugendhilfe, Kitas, Familienzentren, Schulen, Sportvereinen, Jugendämtern, Ärzten oder auch der Polizei wird die Wirksamkeit von Maßnahmen deutlich erhöht.

Ziel der Landesregierung ist es, die Chancen auf ein gelingendes Aufwachsen sowie gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern, indem Kommunen beim Aufbau kommunaler Präventionsketten unterstützt werden. Dafür stellt das Land über den Projektaufruf „kinderstark – NRW schafft Chancen“ im Jahr 2020 über 14 Millionen Euro zur Verfügung. Die Einreichung von Projektanträgen sollte bis zum 29. Mai 2020 erfolgen. Dieser Projektaufruf stellt gleichzeitig einen Einstieg in eine Stärkung kommunaler Prävention mit Unterstützung der Landesregierung dar, vorbehaltlich der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers für künftige Haushaltsjahre.

Gefördert werden vorrangig strukturbildende Maßnahmen zur Stärkung kommunaler Vernetzung und Koordinierung in Hinblick auf die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Darüber hinaus werden Projekte gefördert, die die Entwicklungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen verbessern. Die Förderung soll für präventive Projekte eingesetzt werden, die insbesondere darauf abzielen, die negativen Folgen von Kinderarmut zu bekämpfen. Um möglichst alle (werdenden) Eltern, Kinder und Jugendliche zu erreichen, werden diese Projekte an Regelinstitutionen wie Geburtskliniken, ärztliche Praxen, Familienzentren, Kindertageseinrichtungen oder Grundschulen angeboten. Die Förderung hat das Ziel, erfolgreich bewährte Ansätze künftig in die kommunalen Präventionsketten zu integrieren und zu verstetigen.



Weiterführende Links:

Projekt-Website kinderstark.nrw

Fördergrundsätze für Antragsteller als PDF-Download
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