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Umfrage zum Digitalpakt Schule: Verfahren zu kompliziert?

Im Rahmen des „Digitalpakts Schule“ stellt die Bundesregierung den Kommunen und Ländern Gelder zur Verfügung, um die Schulen mit mehr und besserer Digitaltechnik auszustatten. Doch bislang beantragen deutliche weniger Schulträger Fördermittel aus dem Programm als erwartet. Eine Umfrage nennt Gründe.

Über das Ziel des Förderprogramms sind sich alle Beteiligten einig: Deutschlands Schulen sollen digitaler werden und die Schüler sollen ihre Digitalkompetenz schon frühzeitig entwickeln können. Und auch der Bedarf an besserer Ausstattung ist unstrittig, das Interesse an den Mitteln ist vorhanden. Weshalb die Antragszahlen dennoch unter den Erwartungen liegen, wollte eine gemeinsame Umfrage des Deutschen Städte- und Gemeindebund in Kooperation mit Focus Online ermitteln.

Deutschlandweit nahmen insgesamt 363 Schulträger (1.570 Schulen) Ende 2019 an der Befragung teil. Rund 82 Prozent der Teilnehmer haben bislang noch keinerlei Mittel aus dem Digitalpakt beantragt – planen aber, dies nachzuholen. Allerdings empfinden 44 Prozent der Befragten den Verwaltungsaufwand im Vergleich zu den Förderleistungen als unangemessen hoch. Außerdem beklagen 65 Prozent, dass die operative Hilfe durch die Länder bei der Umsetzung nicht ausreiche. Zudem fürchtet jeder zweite Schulträger, er könne den IT-Support für die geforderten Projekte nicht sicherstellen beziehungsweise die Folgekosten nicht decken (76 Prozent).

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie auf Focus Online.


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