Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

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Bundesfamilienministerium fördert rund 550 Mehrgenerationenhäuser bundesweit

Mit rund 550 geförderten Mehrgenerationenhäusern startet das Bundesprogramm in die dritte Förderperiode. Manuela Schwesig gratulierte zum Auftakt. (09.03.2017)
Zur Auftaktveranstaltung des Bundesprogramms Mehrgenerationenhäuser, das nunmehr in die dritte Förderperiode geht, hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 9. März rund 600 Gäste begrüßt. Das Programm war im Januar 2017 unter dem Motto "Wir leben Zukunft vor" an den Start gegangen.

Manuela Schwesig betonte auf der Veranstaltung die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser:
"Die Mehrgenerationenhäuser leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft und sind aus den Städten und Gemeinden nicht mehr wegzudenken. Deshalb freue ich mich, dass wir mit dem neuen Bundesprogramm nicht nur das Erfahrungswissen eines Großteils der bisher geförderten Häuser erhalten, sondern sogar mehr als 100 zusätzliche Mehrgenerationenhäuser fördern können. Die große Unterstützung des Bundestages über alle Parteigrenzen hinweg zeigt: Die Kompetenz der Mehrgenerationenhäuser wird überaus geschätzt, gerade wenn es darum geht, die Kommunen zukunftsfest auszurichten."

Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus hat eine Laufzeit von vier Jahren. Das Budget beläuft sich auf insgesamt 17,5 Millionen Euro. Jedes Haus erhält - wie in den Vorläuferprogrammen einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Kommune, Landkreis und/oder Land. Bundesweit können rund 550 Mehrgenerationenhäuser am neuen Bundesprogramm teilnehmen. Mit ihrer Arbeit für alle Generationen unterstützen sie ihre Kommune noch enger als zuvor bei der Gestaltung des demografischen Wandels.

Stärkere Ausrichtung an lokalen Bedürfnissen

Künftig sollen die Mehrgenerationenhäuser noch flexibler werden, um auf die verschiedenen demografischen Herausforderungen vor Ort reagieren und die richtigen Lösungen finden zu können. Durch enge Abstimmung mit den Kommunen sollen sich die Häuser noch stärker an die lokalen Bedürfnisse anpassen. Orientiert am Sozialraum, gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern und mit der großen Unterstützung der vielen freiwillig Engagierten werden die Mehrgenerationenhäuser ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben.

Quellen:
Pressemeldung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 09.03.2017
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