Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
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Relaunch für familie-in-nrw.de

Aktuell gestalten wir das Familienportal komplett neu. Freuen Sie sich mit uns auf den Relaunch – in wenigen Wochen!

Aktuelles

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung:
Verfügbarer Wohnraum beeinflusst Kinderzahlen

Bei der endgültigen Kinderzahl je Frau gibt es innerhalb Deutschlands erhebliche regionale Unterschiede. Das geht aus einer neuen Studie des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hervor. (25.09.2017)
Im Rahmen der Analyse wurde die tatsächliche Kinderzahl von Frauen der Geburtsjahrgänge 1969 bis 1972 (Kohortenfertilität) berechnet. Demnach haben Frauen, die im Emsland, im östlichen Baden-Württemberg zwischen Tauberkreis und Allgäu, sowie im Grenzbereich von Mittelfranken und Oberbayern leben, durchschnittlich mehr als 1,7 Kinder geboren. Auch in Teilen Ostbayerns und der Lausitz sowie im nördlichen Schwarzwald liegt die Kohortenfertilität weit über dem Durchschnitt von 1,50. Auf der anderen Seite weisen einige städtische Agglomerationen die niedrigsten Fertilitätsraten auf. So haben Frauen in den Städten Passau (1,05), Kiel und Gera (je 1,11) im Schnitt die wenigsten Kinder geboren.

Für die regional abweichenden Werte gibt es eine Reihe von Ursachen, die sich teilweise überlagern und verstärken. Die endgültige Kinderzahl ist besonders in jenen Regionen hoch, die eine niedrige Arbeitslosigkeit haben, überwiegend katholisch geprägt sind und einen Männerüberschuss aufweisen. Des Weiteren lassen sich erhebliche Unterschiede bei der Siedlungsstruktur feststellen. „Die Verfügbarkeit von ausreichend großem und bezahlbarem Wohnraum ist von besonderer Bedeutung, vor allem bei der Entscheidung für ein drittes Kind“, erklärt der Politikwissenschaftler Dr. Martin Bujard vom BiB. Dabei spielt auch das Wohnumfeld mit einer kinderfreundlichen Umgebung eine wichtige Rolle.

Quellen:
Pressemeldung des BiB vom 25.09.2017

Vertiefungstexte

Vertiefungstexte bieten den Nutzenden des Portals detaillierte Informationen zu einem bestimmten Thema. Es handelt sich um wissenschaftliche Texte, die dennoch gut lesbar sind und die weitergehende Informationen und Anregungen bei der inhaltlichen Vorbereitung und Einschätzung spezieller familienpolitischer Vorhaben bieten können. mehr

„Unternehmen und Kommunen müssen an einem Strang ziehen“ – ein Gespräch mit Ulrich Kramer

Unternehmen sind immer mehr gefragt, Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit einzuleiten. Wir sprachen mit dem Berater Ulrich Kramer darüber, wie dies gelingen kann und wie Kommunen dabei unterstützend tätig werden können. mehr

Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Unternehmen – Angebote und Bedarfe

Unternehmen spielen eine zentrale Rolle, wenn es um das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ geht. Den Arbeitgebern bieten sich viele Stellschrauben, mit deren Hilfe Vereinbarkeit für die Familien einfacher gestaltet werden kann. mehr

 

Aktuelles

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung:
Verfügbarer Wohnraum beeinflusst Kinderzahlen

Bei der endgültigen Kinderzahl je Frau gibt es innerhalb Deutschlands erhebliche regionale Unterschiede. Das geht aus einer neuen Studie des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hervor. (25.09.2017)
Im Rahmen der Analyse wurde die tatsächliche Kinderzahl von Frauen der Geburtsjahrgänge 1969 bis 1972 (Kohortenfertilität) berechnet. Demnach haben Frauen, die im Emsland, im östlichen Baden-Württemberg zwischen Tauberkreis und Allgäu, sowie im Grenzbereich von Mittelfranken und Oberbayern leben, durchschnittlich mehr als 1,7 Kinder geboren. Auch in Teilen Ostbayerns und der Lausitz sowie im nördlichen Schwarzwald liegt die Kohortenfertilität weit über dem Durchschnitt von 1,50. Auf der anderen Seite weisen einige städtische Agglomerationen die niedrigsten Fertilitätsraten auf. So haben Frauen in den Städten Passau (1,05), Kiel und Gera (je 1,11) im Schnitt die wenigsten Kinder geboren.

Für die regional abweichenden Werte gibt es eine Reihe von Ursachen, die sich teilweise überlagern und verstärken. Die endgültige Kinderzahl ist besonders in jenen Regionen hoch, die eine niedrige Arbeitslosigkeit haben, überwiegend katholisch geprägt sind und einen Männerüberschuss aufweisen. Des Weiteren lassen sich erhebliche Unterschiede bei der Siedlungsstruktur feststellen. „Die Verfügbarkeit von ausreichend großem und bezahlbarem Wohnraum ist von besonderer Bedeutung, vor allem bei der Entscheidung für ein drittes Kind“, erklärt der Politikwissenschaftler Dr. Martin Bujard vom BiB. Dabei spielt auch das Wohnumfeld mit einer kinderfreundlichen Umgebung eine wichtige Rolle.

Quellen:
Pressemeldung des BiB vom 25.09.2017
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gedruckt am  18.11.2018
 - www.familie-in-nrw.de ist ein Angebot des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen